Alle Artikel in: mehr Gelassenheit

Liebe alleinerziehende Mama, Jammern erwünscht!

Alleinerziehende Mamas scheinen sich besonders gut zusammenreißen zu können, so mein Eindruck. Überall wird Optimismus und Resilienz als das Non-Plus Ultra gefeiert. Das Glas halb voll und nie halb leer sehen, alles durch eine rosarote Brille kuschelig weich färben. Und bloß nicht jammern. Ich würde mir wünschen, alleinerziehende Mamas würden sich nicht immer so zusammenreißen.

Glückliche Kinder trotz Trennung der Eltern

Können Kinder trotz Trennung der Eltern überhaupt glücklich sein, fragst du dich vielleicht. Alle Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder glücklich und unbeschwert aufwachsen. Gerne würden wir Probleme von unseren Kindern fernhalten und dafür sorgen, dass sie unbeschadet durch ihre Kindheit kommen und zu starken, selbstbewussten und gesunden Erwachsenen heranreifen. So die Idee. Und dann kommt manchmal einfach das Leben dazwischen, früher oder später.

Buchrezension – Das Unwohlsein der modernen Mutter

  Der Spiegel-Bestseller „Das Unwohlsein der modernen Mutter“  (Leseprobe) von Mareice Kaiser (Mai 2021 Rohwolt Taschenbuch Verlag)  landete genau zum richtigen Zeitpunkt in meinem Briefkasten. Nach drei Wochen Urlaub alleine mit Kind, völlig entnervt und auf etwas Ruhe hoffend, öffnete ich den Briefkasten und das Buch zur Rezension fiel mir entgegen.

Und welcher Satz bringt dich auf die Palme? Alleinerziehende und ihre Prioritäten

Es gibt da einen Satz, den ich in letzter Zeit immer wieder höre. Einen Satz, der mich sowas von ärgert und mich meine Haare raufen lässt. Erst heute ist mir die passende Antwort darauf eingefallen. Am meisten ärgert mich dieser Satz, wenn er von Menschen kommt, die 1000 Hobbies haben, einen gehobenen Lebensstandard pflegen und jeden Schritt mit ihrem Auto zurücklegen. Nichts gegen Menschen mit Hobbies, gehobenem Lebensstandard oder lauffaulen Autofahrern…

15 Tipps für einen guten Start in der Schule

Du wünschst deinem Kind einen guten Start in der Schule? Wir Eltern sind dabei wichtiger, als wir denken. Meine Tochter ist seit dieser Woche ein Schulkind. Heute Morgen ging sie freudestrahlend, viel zu früh und voller Neugierde los. Trotz aktueller Corona-Regeln hat die Schule das alles richtig gut hinbekommen und mittlerweile sehe ich sogar ein paar Vorteile, gerade für Erstklässer. Das Reinwachsen in den neuen Klassenverband wird ihnen vielleicht dadurch erleichtert, dass sie die Pausen gemeinsam mit der Klasse verbringen und nicht wie in normalen Zeiten auf einem mit 600 Schülern vollgestopften Schulhof. Die ersten Tage zeigten mir schon ganz deutlich, dass die Einstellung der Eltern einen so großen Unterschied machen kann.

Als alleinerziehende Mama zur Mutter- Kind- Kur, Pause auf Knopfdruck

Als alleinerziehende Mama zu einer Mutter-Kind-Kur zu fahren hat in meinem Kopf die Assoziation geweckt, von einem fahrenden Karussel zu springen. Bist du schon mal von einem fahrenden Karussell gesprungen? Ich auch nicht. Aber von einer Driller. Das sind diese sich drehenden Geräte auf den Spielplätzen. In letzter Zeit sehe ich diese gar nicht mehr so häufig. Aber in meiner Kindheit stand eine solche auf unserem Dorfspielplatz. Wir drehten sie an wie wild, so schnell es ging und dann sprangen wir herunter. In der Mitte gab es ein Lenkrad, mit dem man die Geschwindigkeit kontrolllieren konnte. Wir liebten es, desto schneller es wurde.

„Sobald Sie weg sind, hört Ihr Kind auf zu weinen,“ und weitere Missverständnisse rund um das Verhalten von Kindern – Kindergarten Teil I – Die Bringsituation

Viel Unsicherheit besteht bei Eltern rund um das Thema Kindergarten und KiTa, also rund um das Thema: Betreuung außerhalb der Familie. Leider ist es nicht immer leicht, festzustellen, ob das Kind sich in der Einrichtung wohl fühlt oder nicht. Es gibt viele Missverständnisse rund um das Verhalten von Kindern während der Bringsituation, so dass Eltern nicht selten verunsichert werden.

Keine Angst vor Tränen

Es gibt weniges, was so schwer auszuhalten ist wie die Tränen der eigenen Kinder. Schließlich wollen wir sie glücklich sehen. Es soll ihnen gutgehen, sie sollen Spaß haben und gesund sein. Unsere Kinder zufrieden, fröhlich und ausgelassen zu sehen lässt unser Herz überlaufen vor Glück. Aber was, wenn unser Kind unzufrieden ist? Was macht das mit Eltern?

Hochsensibel, gefühlsstark, überreizt – Na was hatte sie denn?

Na was war denn los? Mein Kind ist hochsensibel! Wieso hat sie das denn gemacht? Sie war doch kurz vorher noch so gut gelaunt? Das geht so aber nicht. Sie tanzt einem ja auf der Nase herum. So ein Theater! Das sind Sätze, die ich nicht selten zu hören bekomme. Dass Kinder einfach verschieden sind, wird oft nicht verstanden und gesehen. Dabei ist das Verhalten für mich so normal. Ich kenne es gar nicht anders und wahrscheinlich kommt diese Veranlagung von meiner Seite. Für mich sind alle anderen anders. Sowieso, wer hat denn festgelegt, was “normal” sensibel ist und was hochsensibel? Für mich sind alle anderen niedrigsensibel oder unsensibel. Ist doch blöd, das so zu verlgeichen und gleich ein Problem daraus zu machen. Ich kann doch einfach registrieren, dass jeder Mensch Dinge anders wahrnimmt und eben dadurch andere Umgebungen benötigt. Da muss ich kein Label draufkleben. Für mich ist es normal, alles um mich herum sehr intensiv wahrzunehmen. Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass andere Menschen anders wahrnehmen.

Lasst euch eure Familienzeit nicht stehlen! Sie verschwindet – ganz unauffällig

Sonntag ist Familientag bei uns. In meiner Kindheit war der Sonntag der Tag für die Familie. Wir aßen bei Oma oder Oma bei uns. Es gab echtes Essen. Es kam aus mehr als nur einem Kochtopf und wir saßen alle zusammen am Tisch. Oma wusste genau, was wir mochten und umsorgte uns. Es rief niemand an und wir gingen nicht einfach zu den Nachbarskindern. An allen anderen Tagen gingen wir bei den Nachbarn ein und aus, ohne lästige Verabredungen. Der Sonntag war ein geschützter Tag. Ein Tag, den die Familien zusammen verbrachten.