Autor: mitkindernreifen

Kindergeburtstage…Stress oder Spaß? Eltern haben es in der Hand.

Kennst du das auch? In manchen Monaten häufen sich die Einladungen zu Kindergeburtstagen geradezu. So war es bei uns in den letzten zwei Monaten. Ständig stand ein Kindergeburtstag an. Alle schienen sich übertreffen zu wollen, was Unterhaltung, Motto, Angebot von Süßigkeiten und Geschenken für die Gäste anging. Meine Kleine hat teilweise mehr nach Hause gebracht als was sie dem Geburtstagskind mitgebracht hatte. Die Hälfte davon wanderte nach kurzer Zeit in den Müll, da Plastikkram aus China nun mal nichts taugt. Die Süßigkeiten, die mich an Karnevalsumzüge erinnerten waren auch wenig beliebt. Aber Hauptsache Masse statt Klasse!

Gleichaltrigenorientierung an jeder Ecke und wieso uns das oft das Leben mit Kindern schwer macht

Wer schon öfters bei mir auf dem Blog gelesen hat, ist dem Wort „Gleichaltrigenorientierung bestimmt schon mal begegnet. Geprägt wurde der Begriff von Gordon Neufeld, einem kanadischen Entwicklungspsychologen. Er hat ein ganzes Buch zu dem Thema geschrieben: „Unsere Kinder brauchen uns“ oder in Englisch „Hold on to your kids“. Leider wird das Thema sehr oft missverständlich interpretiert, meist von Menschen, die sich nicht ausgiebig mit der Thematik beschäftigt haben. Seitdem ich verstanden habe, um was es dabei geht, begegnet mir diese Problematik an jeder Ecke. Wie so oft, wenn man endlich mal ein Wort für etwas Offensichtliches hat, nimmt es Gestalt an. Es geht dabei nicht darum, dass Kinder keine Freunde brauchen oder dass die Eltern sich ständig in alles einmischen sollten. Ich bin so froh, wenn die Freundin meiner Kleinen die Rolle von Bibbi oder Amadeus einnimmt und ich gelassen zuschauen darf, während die beiden auf dem Boden herumkrabbeln und „Hüüüüüa“ kreischen. Viele Dinge können Kinder einfach besser mit Kindern. Obwohl, wenn wir Erwachsenen uns mal auf das Spiel einlassen und komplett eintauchen, kann …

Halte durch Mama und genieße die positiven Seiten -vieles ist nur eine Frage der Reife!

Es gibt unglaublich anstrengede Zeiten in der Begleitung von Kindern.  Es gibt Phasen, in denen dreht sich bei Eltern alles um das Thema Schlaf, den letzten Stuhlgang, das Trockenwerden, den Jammerton, und vieles mehr.  Heute habe ich mich gewundert, wann sich eigentlich die vielen kleinen „Problemthemen“ ausgeschlichen haben. Denn genauso war es. Nervige Angelegenheiten waren plötzlich verschwunden. Wer kennt ihn nicht, den Satz: „Alles nur eine Phase!“ Immer wieder habe ich in schwierigen Zeiten versucht, mir das vor Augen zu führen. Aber wenn man vor Müdigkeit kaum aufrecht stehen kann, 24/7 gebraucht wird und einfach auf dem Zahnfleisch geht, will man diesen Satz nicht hören. Jedenfalls habe ich des Öfteren gedacht: „Hört mir auf mit euren Phasen!“

6 Jahre alt, Schulanfänger, 9 Stunden außer Haus – machen wir es uns zu einfach?

In einigen Bundesländern hat die Schule bereits begonnen. Für viele Erstklässler eine aufregende Zeit. Dieses Jahr habe ich dieses Ereignis zum ersten Mal so richtig intensiv mitbekommen, da viele Kinder in meinem Bekannten- und Familienkreis eingeschult wurden. Wenn ich mir den Alltag der Erstklässler so anschaue packt mich wirklich großes Unverständnis und ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

Warum 4-Jährige genauso rocken wie 1,2, und 3-Jährige – Jedes Alter ist das Beste!

“Welches Alter deines Kindes hast du bis jetzt am meisten genossen?”, werde ich oft gefragt. Meine ehrliche Antwort ist mittlerweile: “Jedes!” ab dem Zeitpunkt, zu dem ich mich darauf eingelassen habe und alles so angenommen habe, wie es gerade war, konnte ich die Zeit wirklich genießen. 

“Zahnlückenpubertät, Autonomiephase und magische Phase”-was steckt dahinter und wieso sind diese Begriffe nicht immer hilfreich

Hat es auch auf dich einen beruhigenden Effekt, wenn du hörst, dass das Verhalten deines Kindes sich ganz einfach mit einer Phase erklären lässt? Dann geht es dir so wie vielen anderen Eltern. Es liegt wohl in der Natur von uns Menschen, dass wir immer alles schön strukturiert einordnen müssen. Aber entwickeln sich Kinder tatsächlich nach einem Schema oder übersehen wir vielleicht etwas, wenn wir herausforderndes Verhalten als eine alterstypische Phase abtun?

Schule jetzt schon oder doch lieber später? Ist mein Kind schon bereit, eingeschult zu werden?

Gerade noch lagen sie winzig klein in unseren Armen und schon stehen sie als Vorschulkind vor uns. Das kann doch gar nicht sein. Mein Kind soll schon in die Schule?!? Soll mein Kind direkt mit sechs Jahren eingeschult werden oder warten wir lieber noch ein Jahr? Diese Frage stellen sich viele Eltern jedes Jahr aufs Neue.

An alle Mädchenmamas und Mädchenpapas! Geht es nur mir so?

  Bin ich eigentlich die Einzige, die kopfschüttelnd durch die Mädchenabteilung in den Kaufhäusern läuft? Bei den Winterklamotten nervte mich ja schon immer die mangelnde Auswahl an neutralen Kleidungsstücken. Überall glitzert es, pink, lila und rosa sind klar die auserwählten Farben. Scheinbar lieben alle Mädchen Pferde, Feen und Eisköniginnen. Wie kommt das? Was ist mit grün, gelb, blau, rot? Sind dies alles keine Farben mehr, die von Kindern getragen werden können?

Was hilft Schulkindern wirklich und wie Eltern die unbeschwerte Kindheit schützen können

Die „Mit meinem Text „Förderung, Nachhilfe oder was hilft Kindern wirklich? Wie Eltern ihr Kind gut durch die Schulzeit bringen können.“ bewerbe ich mich für den scoyo ELTERN! Blog Award 2018“ Über Förderung wird viel diskutiert. Frühförderung scheint in aller Munde zu sein. Aber ob so frühe Förderung wirklich der richtige Weg ist, um  allen Kindern zu ermöglichen, in der Schule den Anschluss zu behalten? Sollte die schulische Laufbahn unserer Kinder überhaupt unser höchstes Ziel sein?