Alle Artikel in: Beziehung und Bindung

Rückstellung meines Muss-Kindes Ein Jahr später- Ist mein Kind schulreif?

Jedes Jahr aufs Neue stellen sich Eltern von Vorschulkindern die Frage: Ist mein Kind schulreif? Letztes Jahr war für mich klar, dass mein Kind nicht in die Schule gehen würde. Die erstaunten Gesichter von unserer Ärztin und von unseren Erziehern haben mich da wenig ins Grübeln gebracht. Eher umgekehrt, meine Argumente zum Thema Schulreife brachten sie ins Grübeln und schließlich dazu, mit mir an einem Strang zu ziehen. Die Punkte, die mir bei der Schulreife wichtig sind, habe ich hier beleuchtet. Da war es mir auch total egal, ob meine Kleine kognitiv super fit ist. Denn darauf kommt es in der Schule nicht in erster Linie an. Auch, dass ihre Freunde eingeschult wurden, war für mich kein Argument. Was meiner Tochter geholfen hat, war meine klare Linie, von Anfang an. Für uns war klar, dass sie ein Jahr später eingeschult wird. Sie liebt ihren Kindergarten und ich wusste, dass sie dort einen sicheren Ort hat, um die nötige Reife für die Einschulung zu entwickeln. Und genauso war es. Trotz der vielen Befürchtungen, sie könne sich …

Weil du mir gehörst – Wenn Eltern sich um Kinder streiten

Das elterliche Entfremdungs-Syndrom ist umstritten – und dennoch bietet ARD dem Thema Raum in der Hauptsendezeit. Wenn Eltern sich um Kinder streiten kann es nur Verlierer geben. Vor ein paar Tagen lief auf ARD der Film „Weil du mir gehörst“. Ein Film mit einer Topbesetzung, mit beeindruckenden schauspielerischen Fähigkeiten und mit einem Thema, das gerne herangezogen wird, wenn es nach Trennungen darum geht, die Kinder „gerecht aufzuteilen.”

„Frauen sind eher für Putzen und Kochen geeignet.“ Geschlechterklischees in Hülle und Fülle!

Quelle Fotos: Doku “No more Boys and Girls” “Mein Vater hat nicht einmal gelernt, wie man ein Bett macht.” “Frauen sind eher für Putzen und Kochen geeignet.” Zwei Zitate von Grundschülern aus der oben genannten Doku. Das Thema Geschlechterklischees ist eins, das mich schon viele Jahre beschäftigt. Wahrscheinlich, weil ich selbst so ein Mädchen war. Nämlich eins, das in diesen engen Rahmen nie reingepasst hat. Weder mit 2 Jahren, noch mit 5 oder 14 Jahren. Immer war ich irgendwie anders, als von mir erwartet wurde. Anders als die anderen Mädchen. Waren sie wirklich so? Oder haben sie sich den Erwartungen angepasst?

Alleinerziehend- so anstrengend, weil wir es nicht anders erwarten?

Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich seit über 4 Jahren alleinerziehend bin. Alleinerziehend sein entspricht so gar nicht dem Ideal von Familienleben. Kleinfamilie aber auch nicht, nur mal so am Rande. Und so sind wir in sozialen Strukturen gelandet, in denen wir uns erst zurechtfinden müssen und schauen müssen, wie es uns allen am besten damit geht.

Ein Wochenende auf dem Land – Abenteuer, Bewegung, Spiel, Lernen und Erfahren

Als großes Glück empfinde ich die Tatsache, dass ich vom Land komme. Kinder brauchen Bewegung, Natur und frische Luft. Ein kleiner Ort mit 2 Straßen, einem Dorfbrunnen, einer Dorfkirmes und einem Boule-Platz, auf dem Menschen zusammenkommen. In etwa leben dort 120 Menschen, von denen ich in meiner Kindheit den Namen kannte. Meine Schule war der Wald, waren die Menschen, war Bewegung und die Kindergruppe aller Altersstufen. Kinder bewegten sich einfach den Großteil der Zeit draußen. Denn vor 30 Jahren war bei uns die Schule noch um 11 Uhr zu Ende.

Teil II – Fühlt sich dein Kind wohl im Kindergarten? Worauf achten im Alltag und was steckt vielleicht dahinter, wenn mein Kind im Kindergarten nicht isst?

Eltern sind häufig ratlos im Bezug auf das Verhalten ihrer Kinder im Kindergarten. Auf welche Aspekte können sie achten, um sich die Frage zu beantworten, ob sich ihr Kind im Kindergarten wohlfühlt? Oft können Kinder nicht klar sagen, was los ist und wie es ihnen geht. Da hilft es, sich bestimmte Dinge anzuschauen.

„Sobald Sie weg sind, hört Ihr Kind auf zu weinen,“ und weitere Missverständnisse rund um das Verhalten von Kindern – Kindergarten Teil I – Die Bringsituation

Viel Unsicherheit besteht bei Eltern rund um das Thema Kindergarten und KiTa, also rund um das Thema: Betreuung außerhalb der Familie. Leider ist es nicht immer leicht, festzustellen, ob das Kind sich in der Einrichtung wohl fühlt oder nicht. Es gibt viele Missverständnisse rund um das Verhalten von Kindern während der Bringsituation, so dass Eltern nicht selten verunsichert werden.

Keine Angst vor Tränen

Es gibt weniges, was so schwer auszuhalten ist wie die Tränen der eigenen Kinder. Schließlich wollen wir sie glücklich sehen. Es soll ihnen gutgehen, sie sollen Spaß haben und gesund sein. Unsere Kinder zufrieden, fröhlich und ausgelassen zu sehen lässt unser Herz überlaufen vor Glück. Aber was, wenn unser Kind unzufrieden ist? Was macht das mit Eltern?

Lasst euch eure Familienzeit nicht stehlen! Sie verschwindet – ganz unauffällig

Sonntag ist Familientag bei uns. In meiner Kindheit war der Sonntag der Tag für die Familie. Wir aßen bei Oma oder Oma bei uns. Es gab echtes Essen. Es kam aus mehr als nur einem Kochtopf und wir saßen alle zusammen am Tisch. Oma wusste genau, was wir mochten und umsorgte uns. Es rief niemand an und wir gingen nicht einfach zu den Nachbarskindern. An allen anderen Tagen gingen wir bei den Nachbarn ein und aus, ohne lästige Verabredungen. Der Sonntag war ein geschützter Tag. Ein Tag, den die Familien zusammen verbrachten.

Ist mein Kind schulreif? Ja, nein, vielleicht?

Kaum hat das neue Jahr begonnen warten auch schon wieder wichtige Entscheidungen um die Ecke. Für viele Eltern deren Kinder 2019 schulpflichtig werden steht die Frage im Raum: „Ist mein Kind schulreif?“ Bei uns muss die Entscheidung bis März getroffen worden sein. Wenn Eltern nicht möchten, dass ihr Kind automatisch in das Vorschulprogramm des Kindergaren rutscht und von den „Mittleren“ zu den „Großen“ „befördert wird, sollten sie bereits vorher Stellung beziehen. Oft haben die beteiligten Personen ganz unterschiedliche Meinungen dazu. Nicht selten sehen die Erzieher das Kind mit ganz anderen Augen als die Eltern oder der Kinderarzt.