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Aus dem Alltag einer alleinerziehenden Mama – Was ich von meiner Tochter lernen möchte

Der Alltag einer alleinerziehenden Mama… …ist oft herausfordernd, so dass uns einiges entgeht, weil wir unseren Fokus einfach auf den für uns in dem Moment vermeintlich wichtigen Dingen haben. Im Kopf arbeiten wir die To-do Liste ab, während wir uns mit unseren Kindern unterhalten. Unzählige Male war ich mit meinem Kopf schon bei der Organisation des nächsten Tages, während meine Kleine noch tief versunken in der Geschichte ist, die ich ihr gerade vorgelesen habe. Vorgelesen, ohne zu registrieren, um was es dabei ging. So krass, bevor ich Mutter wurde, war mir nicht bewusst, dass ich ganze Bücher laut vorlesen konnte, ohne auch nur ansatzweise zu verstehen, um was es bei der Geschichte geht.

Verhaltensauffälligkeit bei Trennungskindern? Kind bleibt nicht ohne Mama.

Viele getrennte Eltern kennen den Gedanken: Ist das hier jetzt eine Verhaltensauffälligkeit bei Trennungskindern? Oder eben ganz “normal”? Heute ist ein großer Tag bei uns😊 Meine Tochter traut sich zum ersten Mal, bei Oma und Opa zu übernachten, die 150km weit weg wohnen. Schlaf war bei uns schon immer ein kompliziertes Thema. Mama für länger als einen Tag loslassen auch. Verhaltensauffälligkeit bei Trennungskindern? Klar, frag ich mich dann immer, ob das mit der Trennung von ihrem Vater zusammenhängt, läge ja auf der Hand. Trennung jeglicher Art ist aber für Kinder eine echte Herausforderung. Für die einen mehr, für die anderen weniger. Insofern habe ich ein tiefes Vertrauen, dass das alles eine Frage der Weiterentwicklung ist. Also nicht nur eine Verhaltensauffälligkeit wegen Trennung der Eltern.

Wie kann ich meinem Kind helfen, die Trennung zu verarbeiten?

Eine, der ersten Fragen, mit denen Alleinerziehende mich kontaktieren, ist: Wie kann ich meinem Kind helfen, die Trennung zu verarbeiten? Wenn ich zurückdenke, war auch meine größte Sorge die, dass mein Kind einen bleibenden Schaden davontragen, und niemals mehr glücklich werden würde. Doch es kam irgendwie ganz anders. Viele Probleme, die ich befürchtet habe, sind so nie eingetreten. Und letzten Endes wurden durch die Trennung mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viele potentielle Schäden verhindert. Was sage ich denn nun Mamas, wenn sie mich fragen, wie sie ihr Kind am besten durch die Trennung begleiten oder wie sie ihrem Kind helfen, die Trennung zu verarbeiten? Pauschale Lösungen gibt es hierfür natürlich nicht. Jede Familienkonstellation ist anders, das Beziehungsgeflecht um das Kind herum spielt eine große Rolle und ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Jede Trennung verläuft in ganz eignen Bahnen und der Kontakt zu den Elternteilen danach variiert natürlich auch. Prinzipiell gibt es aber ein paar Punkte, die es den Kindern erleichtern können, mit der Trennung der Eltern klarzukommen.

„Die Sehnsucht des kleinen Orange“ ein Bilderbuch bei Trennung der Eltern #Rezension

“Die Sehnsucht des kleinen Orange” hat mich anfangs öfters mal zum Weinen gebracht. So anschaulich werden die Gefühle des kleinen Orange vermittelt. Jedoch nicht in einer Art, die Schwere zurücklässt. Die Geschichte lässt große und kleine Leser:innen eher hoffnungsvoll und versöhnt in die Zukunft schauen. Die Sehnsucht des kleinen Orange vermittelt anschaulich die Gefühle, die bei Trennungen mit Kindern eine Rolle spielen. Außerdem verdeutlicht die Geschichte des kleinen Orange, dass es Trennungskindern gut gehen kann, wenn sie feinfühlige, fürsorgliche Erwachsene in ihrer nahen Umgebung haben.

Trennung mit Kindern – Was, wenn nur ein Elternteil bleibt?

Wenn es zu einer Trennung mit Kindern kommt, stellt sich schnell die Frage, was Kinder in einer solch schwierigen Situation brauchen. Früher oder später bekommt jede alleinerziehende Mama zu hören, dass ihre Kinder beide Elternteile brauchen. Aber was machen solche Ratschläge mit Müttern, die ihr Bestes geben und versuchen, ihre Kinder gut durch die Trennugn zu begleiten. Viele stehen nunmal alleine da, ob sie wollen oder nicht.

Wie lange dauert es, bis der Beckenboden wieder stabil ist? Und was darf ich dafür tun?

Spätestens mit der Schwangerschaft hören Frauen, dass es so etwas wie einen Beckenboden gibt, wo sich dieser befindet und wie Frau ihn anspannen kann. Ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, dass ich mich vor dem Thema „Schwangerschaft“ je mit dem Beckenboden beschäftigt habe. Nach der Geburt, die mittlerweile bereits 8 Jahre zurückliegt, stellte ich meiner Hebamme die Frage: „Wie lange dauert es, bis der Beckenboden wieder stabil ist?“ Die Antwort, dass es darauf ankäme, wie gut ich den Beckenboden trainieren würde, hat mir nicht besonders gut gefallen. Tja, die Geburt war sehr anstrengend und kräftezehrend, mein Körper fühlte sich ein Jahr lang so an, als wäre er noch nicht wieder so richtig im Hier und Jetzt angekommen. Mein Baby schlief jahrelang schlecht und weckt mich nach wie vor so gut wie jede Nacht. Auch wenn sie aus dem Babyalter viele Jahre schon herausgewachsen ist. Die Energie, die für mich übrig war, war jahrelang eher wenig.

Rezension – Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen

  Ich habe mich sehr gefreut, als dieses Buch zur Rezension in meinem Briefkasten landete. Zuvor hatte ich „Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen“ *bereits gelesen und mich beim ersten Lesen schon gewundert, dass es gefühlt wenig Beachtung in meiner Social Media Blase bekam. Sowieso wundere ich mich oft darüber, wie sehr doch das Marketing und der Name der Autor:innen darüber entscheiden, wie bekannt ein Buch wird. Dabei sollte es der Inhalt sein, der über den Erfolg entscheidet. Aufgrund des Inhalts wünsche ich mir, dass alle, die Eltern werden oder Eltern sind, diesem Buch begegnen.

Wechselmodell für alle Trennungskinder? Was ist das beste Umgangsmodell?

Nach einer Trennung mit Kindern stellt sich schnell die Frage nach dem passenden Umgangsmodell. Wo sollen die Kinder wohnen, wie oft sehen sie das Elternteil, das nicht bei ihnen wohnt? Oder sollen die Kinder von Anfang an im Wechselmodell leben und zwischen den beiden Haushalten hin und her pendeln? Wer mich kennt erwartet nicht, hier eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem passenden Umgangsmodell zu finden. Denn wie alles, was mit Kindern und Familien zu tun hat, kann es nur individuele Lösungen geben. Die Eltern dürfen ihre Situation genau anschauen und danach entscheiden, was dem Kind am besten tut. Ein klein wenig über die Reifwerdung von Menschen und über die Entfaltung einer tiefen Bindung zu wissen, kann dabei helfen.

Tipps für alleinerziehende Mütter – doch was würde eher gebraucht?

Tipps für alleinerziehende Mütter gibt es zuhauf, gerne auch ungefragt. Schnell wird die Situation der Alleinerziehenden erfasst, kommentiert und beratschlagt. Sätze wie: “Toll, wie du das alleine schaffst!”, kennen wohl alle Mamas, die ihre Kinder alleine begleiten. Doch helfen diese? Wie geht es dir damit? Meistens ist der Satz wohl nett gemeint und soll Anerkennung und Lob ausdrücken.

In welchem Alter verkraften Kinder eine Trennung am besten?

Viele Eltern fragen sich, in welchem Alter Kinder eine Trennung am besten verkraften. Wenn dich deine Suche hierhergeführt hat, dann fühlst du dich wahrscheinlich sehr unglücklich in deiner Beziehung. Du fragst dich vielleicht wie das alles gehen soll. Wie sehr werden die Kinder unter einer Trennung leiden und lohnt es sich vielleicht, länger zusammen zu bleiben? Das ideale Alter der Kinder für eine Trennung gibt es nicht. Das wäre ja auch zu einfach. Wie Kinder mit einer Trennung klarkommen, hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab, so dass es nicht möglich ist, den besten Zeitpunkt einer Trennung vom Alter der Kinder abhängig zu machen. Letzten Endes bist du selbst der Maßstab für den besten Zeitpunkt. Den Kindern geht es nur so gut, wie dem Elternteil, dem es am schlechtesten in der Beziehung geht. Von erwachsenen Trennungskindern höre ich immer wieder den Satz: „Ich wünschte, ihr hättet such früher getrennt.“