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Mein Kind vermisst seinen Papa nach der Trennung

„Mein Kind vermisst seinen Papa nach der Trennung“, bekomme ich oft zu hören. Vielen Eltern bricht es das Herz, wenn ihr Kind traurig ist. Im Fall einer Trennung kommt oft noch das eigene schlechte Gewissen hinzu, was uns erschwert, dass Vermissen unseres Kindes auszuhalten. Was kannst du als Mama tun, wenn dein Kind seinen Vater vermisst?

Mein Trennungskind klammert

Mein Trennungskind klammert an mir, berichten mir vor allem Mamas immer wieder. Schnell sorgen sie sich, weil ihr Kind zu sehr klammert und machen sich Vorwürfe, da sie den Auslöser dafür in der Trennung der Eltern sehen. Klar, bringt so eine Trennung erstmal viele Kinder durcheinander, aber auch Kinder von nicht getrennten Eltern klammern. Das ist meist völlig natürlich und ergibt Sinn, wenn man sich mit der menschlichen Entwicklung beschäftigt. Bei Eltern schwebt bei einem klammernden Trennungskind immer die Angst mit, das Kind würde nie selbstständig werden. Leider wurde unser Verhältnis zum Thema Selbstständigkeit von Kindern durch die aktuell vorherrschende verhaltensorientierten Ansätze sehr geprägt. Ich wünsche mir, das wir endlich wieder auf die Natur vertrauen und völlig natürliche und gesunde Verhaltensweisen nicht zum Problem erklären.

Trennung mit kleinen Kindern, müssen alle langfristig leiden?

Bei einer Trennung mit kleinen Kindern, oder auch mit größeren machen sich Eltern meist viele Gedanken und Sorgen. Wie werden unsere Kinder mit der neuen Situation klarkommen? Werden sie unter der Trennung leiden und wie können wir ihnen helfen? So lange beide Elternteile sich diese Gedanken machen, ist den Kindern schon mal viel geholfen. Aber auch, wenn nur ein Elternteil das Wohl der Kinder im Blick hat, kann dieser einen großen Unterschied machen. Es geht tatsächlich viel mehr darum, wie die Geschichte nach dem ersten großen Sturm weitergeht. Findest du Wege, deine Kinder gut zu begleiten, ihnen die Sicherheit zu geben, die sie so dringend brauchen, werden sie mit dieser Krise umgehen können.

Ein Kind braucht beide Elternteile?

Der Satz „Ein Kind braucht beide Elternteile“ ist in regelmäßigen Abständen zu hören und jede Alleinerziehende ist ihm mindestens ein Mal begegnet. Wahrscheinlich noch viel öfters, in allen möglichen Formen und Farben. Er ist uns schon so eingeimpft worden, so dass wir ihn für völlig selbstverständlich halten und oft alles dafür tun, unseren Kindern den Kontakt zu beiden Elternteilen zu ermöglichen. Doch woher kommt diese Annahme, dass ein Kind beide Elternteile braucht?

Wechselmodell verhindern bei kleinen Kindern?

Eine Geschichte ohne Happy End! Aber mit einem Lichtschimmer, vielleicht. Wenn du genau hinschaust. Gerade bei kleinen Kindern kämpfen Hauptbindungspersonen oft darum, das Wechselmodell zu verhindern. Auch diese Studie zu Betreuungsmodellen kann erst ab einem Altern von 7 Jahren feststellen, dass Kinder von einem Wechselmodell profitieren können.

Worauf den Fokus als alleinerziehende Mama legen?

Worauf den Fokus als alleinerziehende Mama legen? Diese Frage hätte ich mir direkt nach der Trennung stellen sollen. Dann wäre mir wahrscheinlich einiges an Stress erspart geblieben. Nach solch einer einschneidenden Veränderung stehen viele Mamas erstmal vor einem riesengroßen Scherbenhaufen und einer ellenlangen Liste, mit Dingen, die zu tun sind.

Leben als alleinerziehende Mama : Erinnerung an einen stressigen Alltag

Im Leben als alleinerziehende Mama gibt es viele stressige Tage, heute habe ich an einen ganz bestimmten Tag zurückgedacht, der so sicher nicht nochmal passieren würde. Leider habe ich sehr wenig Erinnerungen an die Zeit kurz nach der Trennung. Wahrscheinlich war ich ziemlich am rotieren und damit beschäftigt uns in unserem Alltag zurechtzufinden. Meine Tochter war gerade zwei geworden, der Papa nach viel Heck Meck und einer sehr schweren Zeit ausgezogen und das Wort Umgangsvereinbarung hatte ich bis zu dem Tag noch kaum gehört.

Die Sorgen einer Alleinerziehenden – Aus dem Alltag einer alleinerziehenden Mama

Die Sorgen einer Alleinerziehenden sind vielfältig. Irgendwie fühlt es sich so an, als hätte ich doppelt so viele Sorgen, wie Mütter die nicht alleinerziehend sind. Keinen verlässlichen Ort zu haben, an dem ich die Sorgen einer Alleinerziehenden zuverlässig teilen, und damit halbieren kann, kommt erschwerend dazu. Klar, da sind die ganz alltäglichen Sorgen. Was, wenn ich mal ausfalle oder das Kind krank wird und ich aber eigentlich arbeiten müsste. Zum Glück muss ich mir aktuell keine Sorgen um finanzielle Aspekte machen. Wobei die Angst, meine Mietwohnung zu verlieren, sitzt mir doch oft im Nacken. Was, wenn meine Tochter in der Pubertät zu so einem unausgeglichenem Menschen wird wie ich es war?

Aus dem Alltag einer alleinerziehenden Mama – Was ich von meiner Tochter lernen möchte

Der Alltag einer alleinerziehenden Mama… …ist oft herausfordernd, so dass uns einiges entgeht, weil wir unseren Fokus einfach auf den für uns in dem Moment vermeintlich wichtigen Dingen haben. Im Kopf arbeiten wir die To-do Liste ab, während wir uns mit unseren Kindern unterhalten. Unzählige Male war ich mit meinem Kopf schon bei der Organisation des nächsten Tages, während meine Kleine noch tief versunken in der Geschichte ist, die ich ihr gerade vorgelesen habe. Vorgelesen, ohne zu registrieren, um was es dabei ging. So krass, bevor ich Mutter wurde, war mir nicht bewusst, dass ich ganze Bücher laut vorlesen konnte, ohne auch nur ansatzweise zu verstehen, um was es bei der Geschichte geht.