Alle Artikel in: Alleinerziehend

Als alleinerziehende Mama zur Mutter- Kind- Kur, Pause auf Knopfdruck

Als alleinerziehende Mama zu einer Mutter-Kind-Kur zu fahren hat in meinem Kopf die Assoziation geweckt, von einem fahrenden Karussel zu springen. Bist du schon mal von einem fahrenden Karussell gesprungen? Ich auch nicht. Aber von einer Driller. Das sind diese sich drehenden Geräte auf den Spielplätzen. In letzter Zeit sehe ich diese gar nicht mehr so häufig. Aber in meiner Kindheit stand eine solche auf unserem Dorfspielplatz. Wir drehten sie an wie wild, so schnell es ging und dann sprangen wir herunter. In der Mitte gab es ein Lenkrad, mit dem man die Geschwindigkeit kontrolllieren konnte. Wir liebten es, desto schneller es wurde.

Weil du mir gehörst – Wenn Eltern sich um Kinder streiten

Das elterliche Entfremdungs-Syndrom ist umstritten – und dennoch bietet ARD dem Thema Raum in der Hauptsendezeit. Wenn Eltern sich um Kinder streiten kann es nur Verlierer geben. Vor ein paar Tagen lief auf ARD der Film „Weil du mir gehörst“. Ein Film mit einer Topbesetzung, mit beeindruckenden schauspielerischen Fähigkeiten und mit einem Thema, das gerne herangezogen wird, wenn es nach Trennungen darum geht, die Kinder „gerecht aufzuteilen.”

Alleinerziehend- so anstrengend, weil wir es nicht anders erwarten?

Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich seit über 4 Jahren alleinerziehend bin. Alleinerziehend sein entspricht so gar nicht dem Ideal von Familienleben. Kleinfamilie aber auch nicht, nur mal so am Rande. Und so sind wir in sozialen Strukturen gelandet, in denen wir uns erst zurechtfinden müssen und schauen müssen, wie es uns allen am besten damit geht.

Keine Angst vor Tränen

Es gibt weniges, was so schwer auszuhalten ist wie die Tränen der eigenen Kinder. Schließlich wollen wir sie glücklich sehen. Es soll ihnen gutgehen, sie sollen Spaß haben und gesund sein. Unsere Kinder zufrieden, fröhlich und ausgelassen zu sehen lässt unser Herz überlaufen vor Glück. Aber was, wenn unser Kind unzufrieden ist? Was macht das mit Eltern?

Lasst euch eure Familienzeit nicht stehlen! Sie verschwindet – ganz unauffällig

Sonntag ist Familientag bei uns. In meiner Kindheit war der Sonntag der Tag für die Familie. Wir aßen bei Oma oder Oma bei uns. Es gab echtes Essen. Es kam aus mehr als nur einem Kochtopf und wir saßen alle zusammen am Tisch. Oma wusste genau, was wir mochten und umsorgte uns. Es rief niemand an und wir gingen nicht einfach zu den Nachbarskindern. An allen anderen Tagen gingen wir bei den Nachbarn ein und aus, ohne lästige Verabredungen. Der Sonntag war ein geschützter Tag. Ein Tag, den die Familien zusammen verbrachten.

Wenn die anstrengenden Tage kein Ende nehmen…hochsensibel, gefühlsstark oder was auch immer!

Oft bin ich abends zu fertig um noch etwas anderes zu machen, als mich von irgendetwas Sinnlosem berieseln zu lassen. Alle guten Vorsätze, die Vorfreude auf meine ein, zwei Stunden für mich am Abend sind plötzlich wie weggeblasen. Eltern gefühlsstarker Kinder kennen diesen Zustand bestimmt. Ich mag sie nicht, diese kurzen, kalten, dunklen Tage. All diese tollen Ideen zu den Dingen, die man im Winter mit Kindern drinnen machen kann. Ja, das mag mit manchen Kindern gehen, es gibt aber eben Kinder, die viel Freilauf benötigen um überhaupt mal zur Ruhe kommen zu können. Und so hangele ich mich von Tag zu Tag, zerbreche mir den Kopf darüber, wie ich den Tag entspannt gestalten kann und warte darauf, dass die Abende wieder länger hell bleiben.

An die müde Mama mit dem herausfordernden Kleinkind

An die müde Mama mit dem herausfordernden Kleinkind. Wir haben die ersten Jahre fast täglich auf dem Spielplatz bei uns um die Ecke verbracht. Schnell kannte ich jede Mama da und auch jedes Kind. Man kommt ins Gespräch, bzw. ins Spiel, wenn man tagein tagaus am selben Ort ist. Es hat sich eine Gemeinschaft gebildet, in die auch größere Kinder integriert sind. Vor ein paar Tagen fiel es mir zum ersten Mal auf. Das Bild auf dem Spielplatz hat sich komplett gewandelt. Plötzlich ist meine Tochter nicht mehr die Kleine, nein sie ist die Große! Und die Schulkinder, die letztes Jahr noch liebend gern mit uns gespielt haben kommen nur noch selten. Ich bin nicht mehr die Mama mit den dicken Augenringen, den zerzausten Haaren und den Zahnpasta Flecken auf dem T-Shirt, die wie im Halbschlaf ihrem Kleinkind auf die Rutsche hinterherkrabbelt. Nein, ich bin die Mama, die sich entspannt zurücklehnt, ihr großes Mädchen betrachtet, mit den anderen Mamas fröhlich plaudert und fast sowas wie ausgeschlafen ist.

Lässt dein Kind seine Trauer, Scham, Angst zu? Wie du dein Kind dabei unterstützen kannst, seine Gefühle auszudrücken

Manche Menschen haben Schwierigkeiten, ihre verletzlichen Gefühle zu spüren und zuzulassen. Auch Kinder lassen unangenehme Gefühle nicht immer zu, verdrängen sie und erscheinen, als wäre alles in Ordnung. Viele Gefühle sind zu intensiv, um sie zulassen zu können. Echte Trauer kann ich vor allem spüren, wenn es um andere geht, wenn ich nicht zu direkt betroffen bin. Traurige Filme, traurige Musik, traurige Geschichten kann ich zulassen. Aber die Konfrontation mit direkter Trauer ist zu viel und mein Gehirn schützt mich davor.

Probiere es doch mal mit Spiel – schwierige Situationen mit Klein- und Vorschulkindern entspannen

Wie können Eltern schwierige Situationen mit Klein- und Vorschulkindern entspannen? Eltern von Kleinkindern und Vorschulkindern stehen oft vor der Situation, dass das Kind nicht tut was es soll. Wir Erwachsene haben den Terminkalender im Nacken und unser Nachwuchs zieht sich einfach nicht an, lässt sich nicht anziehen oder liest stundenlang Bücher auf der Toilette. Alle Erklärungsversuche scheitern. Je mehr ich fordere, desto größer scheint der Gegenwille zu werden. Da sind ganz natürliche Instinkte in Gang. Schaffe ich es nicht, mein Kind einzusammeln, so dass es gerne macht, was nötig ist, bleibt mir eigentlich nur noch die Option ein Spiel daraus zu machen.

Wieviel Förderung braucht mein Kind? Turnen, Fußball, Schwimmen, Karate, Chinesisch…

Immer wieder stellen sich Eltern die Frage: “Wieviel Förderung braucht mein Kind?” Seitdem meine Tochter 4 Jahre alt ist (wahrscheinlich schon viel früher – aber davor habe ich es nicht bewusst wahrgenommen) häufen sich in meinem Umfeld die Diskussionen rund um verschiedene Kurse, die für Kinder angeboten werden. Alle Eltern wollen ihre Kinder optimal fördern und sie bloß nicht benachteiligen. Denn das Rennen um die wenigen Plätze scheint früher und früher zu beginnen. Die Sorge bei vielen Eltern ist groß. Fördern wir unser Kind genug? Wieviel Förderung braucht mein Kind denn wirklich? Verpasst es etwas, wenn es nicht wenigsten drei verschiedenen Aktivitäten nach dem Kindergarten nachgeht? Viele Eltern machen sich den Stress am Nachmittag, zerren ihre Kinder in vermeintlich entwicklungsfördernde Kurse, lassen nicht selten weinende, gestresste und müde Kinder zurück und reden sich ein, dass das Kind ja mithalten muss. Schließlich schleppen fast alle Eltern ihre Kinder mit spätestens 3 Jahren zu einem Kurs.