Monate: Oktober 2018

Liebe Süßigkeiten verteilenden Menschen… Gut gemeint – nicht immer gut?

  Bei meinem Kind funktioniert Selbstregulation  beim Zuckerkonsum nicht. Ein immer wieder kehrendes Thema in unserem Alltag ist seit einiger Zeit der liebe Zucker. Es gibt dazu die unterschiedlichsten Ansichten, aber für mich ist klar, dass ich meinem Kind helfen muss, den Konsum von Zucker zu regulieren. Ich habe es auch schon ohne Einschränkungen meinerseits probiert aber nach ein paar Wochen aufgegeben. Das mag für manche Familien funktionieren, für uns definitiv nicht. Nun sind Süßigkeiten ja gerade überall anzutreffen und es fängt wirklich an, mich zu nerven. Was denken sich Menschen dabei, meiner Tochter ständig und überall Süßigkeiten zuzustecken? Es geht mir nicht in den Kopf, ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, andere Kinder mit Zucker zu versorgen. Wieso meinen andere Menschen dies mit meiner Tochter tun zu müssen?

Lässt dein Kind seine Trauer, Scham, Angst zu? Wie du dein Kind dabei unterstützen kannst, seine Gefühle auszudrücken

Manche Menschen haben Schwierigkeiten, ihre verletzlichen Gefühle zu spüren und zuzulassen. Auch Kinder lassen unangenehme Gefühle nicht immer zu, verdrängen sie und erscheinen, als wäre alles in Ordnung. Viele Gefühle sind zu intensiv, um sie zulassen zu können. Echte Trauer kann ich vor allem spüren, wenn es um andere geht, wenn ich nicht zu direkt betroffen bin. Traurige Filme, traurige Musik, traurige Geschichten kann ich zulassen. Aber die Konfrontation mit direkter Trauer ist zu viel und mein Gehirn schützt mich davor.

Probiere es doch mal mit Spiel – schwierige Situationen mit Klein- und Vorschulkindern entspannen

Wie können Eltern schwierige Situationen mit Klein- und Vorschulkindern entspannen? Eltern von Kleinkindern und Vorschulkindern stehen oft vor der Situation, dass das Kind nicht tut was es soll. Wir Erwachsene haben den Terminkalender im Nacken und unser Nachwuchs zieht sich einfach nicht an, lässt sich nicht anziehen oder liest stundenlang Bücher auf der Toilette. Alle Erklärungsversuche scheitern. Je mehr ich fordere, desto größer scheint der Gegenwille zu werden. Da sind ganz natürliche Instinkte in Gang. Schaffe ich es nicht, mein Kind einzusammeln, so dass es gerne macht, was nötig ist, bleibt mir eigentlich nur noch die Option ein Spiel daraus zu machen.

Wieviel Förderung braucht mein Kind? Turnen, Fußball, Schwimmen, Karate, Chinesisch…

Immer wieder stellen sich Eltern die Frage: “Wieviel Förderung braucht mein Kind?” Seitdem meine Tochter 4 Jahre alt ist (wahrscheinlich schon viel früher – aber davor habe ich es nicht bewusst wahrgenommen) häufen sich in meinem Umfeld die Diskussionen rund um verschiedene Kurse, die für Kinder angeboten werden. Alle Eltern wollen ihre Kinder optimal fördern und sie bloß nicht benachteiligen. Denn das Rennen um die wenigen Plätze scheint früher und früher zu beginnen. Die Sorge bei vielen Eltern ist groß. Fördern wir unser Kind genug? Wieviel Förderung braucht mein Kind denn wirklich? Verpasst es etwas, wenn es nicht wenigsten drei verschiedenen Aktivitäten nach dem Kindergarten nachgeht? Viele Eltern machen sich den Stress am Nachmittag, zerren ihre Kinder in vermeintlich entwicklungsfördernde Kurse, lassen nicht selten weinende, gestresste und müde Kinder zurück und reden sich ein, dass das Kind ja mithalten muss. Schließlich schleppen fast alle Eltern ihre Kinder mit spätestens 3 Jahren zu einem Kurs.