Monate: November 2017

Warum und wie lange Eltern beim Kinderturnen, Tanzen und Co dabeibleiben sollten

Jeden Montag erlebe ich es aufs Neue. Herzzerreißend weinende 3 bis 5-jährige Kinder, die an ihrer Mama hängen und sie anflehen, zu bleiben. Doch die meisten Mamas bleiben konsequent – denn heutzutage müssen Eltern ja konsequent sein und das Kind zur Selbstständigkeit drängen, nicht dass sie mit 30 noch am Rockzipfel hängen (Ironie off). Das mit der frühen Selbstständigkeit der Kinder wurde uns nun viele Jahre eingeredet.

10 Dinge, die ich erst tue, seitdem ich Mama bin

Bei raiseandshine und bei verflixteralltag bin ich über einen Artikel zum Thema “Veränderungen, die mit dem Mamawerden verbunden sind”, gestolpert und wurde direkt inspiriert. Ich mag Listen und ich mag es über die Veränderungen durch das Mamawerden mit Leichtigkeit zu schreiben. Denn manche Dinge sind einfach jetzt so. Hätte mir das jemand gesagt, bevor ich Mutter wurde, hätte ich die Augen verdreht. Dass das Kinderkriegen alles verändern würde, hatte ich ja bereits oft gehört, aber das das so wirklich ALLES verändern würde, war mir nicht klar.

Schulreife durch die entwicklungspsychologische Brille

Ich habe den Eindruck, dass immer mehr und mehr Kinder früher eingeschult werden. Das Argument der Erzieher, dass das Kind sich demnächst im Kindergarten langweilen würde, habe ich schon sehr oft gehört. Auch bei der letzten U-Untersuchung sprach ich das Thema „Einschulung“ an. Wir wohnen in Baden-Württemberg und meine Tochter wird als Juli-Kind ein Muss-Kind sein. Das ist schon absurd genug. Ihr etwas älterer Kindergarten-Freund, der nun einige Kilometer weitergezogen ist und somit in Hessen lebt, wird ein Kann-Kind sein.

Alleinerziehend, alleinerziehender, am alleinerziehendsten

  Es gibt sie immer wieder, die Diskussionen zum Thema alleinerziehend sein. Wer ist denn nun alleinerziehend und wer nicht? Sind Frauen mit Partner auch manchmal alleinerziehend oder haben sie bloß keine Ahnung, wovon sie reden? Aber das soll hier nicht Thema sein. Seit nun 2 Jahren bin ich alleinerziehend ohne Partner. Meine Tochter und ich wohnen alleine und ich trage 99% der Verantwortung, treffe alle Entscheidungen und bin diejenige, die das Kind pflegt, wenn es krank ist, tröstet, wenn es traurig ist, Nächte durchmacht wenn es nötig ist und Essen bereitet wenn es hungrig ist.

Mama kurz vorm Burnout? Wie du trotz Zeitmangel auch deinen Bedürfnissen mehr Platz einräumst

Als wüssten wir Eltern das nicht alle selbst Man hört sie immer wieder, die guten Ratschläge: Nur wenn es dir gut geht, geht es deinen Kind gut.… Du musst zu allererst auf dich achten… Es bringt doch nichts, wenn du dich kaputt machst… Deine Gesundheit ist das Allerwichtigste… Ja, ja das wissen wir Mamis und Papis alles. Aber dennoch ist es so verdammt hart und oft einfach auch nicht zufriedenstellend. Vielleicht hast auch du so viele Dinge, die du gerne tun würdest, zu denen du aber nicht kommst.