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	<title>Trennung bewältigen Archive - glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</title>
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	<description>Kindern bei Trennung und Scheidung helfen</description>
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		<title>5 Ideen, wie du mit Schuldgefühlen nach einer Trennung mit Kindern umgehen kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 11:09:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schuldgefühle nach einer Trennung sind nicht selten. Wenn gemeinsame Kinder im Spiel sind, sind Schuldgefühle wahrscheinlich in den meisten Fällen mit dabei. Oft machen quälende Schuldgefühle sich bei dem*der breit, der*die die Trennung ausgesprochen hat. Gedanken wie, „vielleicht hätte ich müssen früher einlenken“, oder „wieso habe ich das nicht vorher schon gespürt?“ oder „wie sollen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/schuldgefuehle-nach-trennung-mit-kindern/">5 Ideen, wie du mit Schuldgefühlen nach einer Trennung mit Kindern umgehen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3116" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/12/Kopie-von-Schuldgefuehle-nach-Trennung-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/12/Kopie-von-Schuldgefuehle-nach-Trennung-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/12/Kopie-von-Schuldgefuehle-nach-Trennung-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/12/Kopie-von-Schuldgefuehle-nach-Trennung-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" />Schuldgefühle nach einer Trennung sind nicht selten.</p>
<p>Wenn gemeinsame Kinder im Spiel sind, sind Schuldgefühle wahrscheinlich in den meisten Fällen mit dabei.</p>
<p>Oft machen quälende <strong>Schuldgefühle sich bei dem*der breit, der*die die Trennung ausgesprochen hat</strong>. Gedanken wie, „vielleicht hätte ich müssen früher einlenken“, oder „wieso habe ich das nicht vorher schon gespürt?“ oder „wie sollen die Kinder die Trennung verkraften?“, kommen vielen Menschen bekannt vor.<span id="more-2689"></span></p>
<p>Hier auf mit <a href="http://www.mit-kindern-reifen.de">kindern-reifen.de</a> geht es um Trennungskinder unter 7, weswegen ich mir hier nun <strong>Schuldgefühle im Zusammenhang mit einer Trennung mit Kindern</strong> anschauen werde.</p>
<p><strong>Vorab: </strong>Die meisten Kinder kommen mittelfristig gut mit der Trennung der Eltern zurecht, wenn sie dabei gut begleitet werden.</p>
<p>Oft <strong>entstehen Schuldgefühle dort, wo jemand anderes unter unseren Entscheidungen oder unserem Verhalten leidet.</strong> Gerade bei Trennungen mit Kindern sind Mütter ganz schnell dabei, sich die Schuld daran zu geben, dass die Kinder nun mit getrennten Eltern konfrontiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p class="ez-toc-title" style="cursor:inherit">Inhalt</p>
<span class="ez-toc-title-toggle"><a href="#" class="ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle" aria-label="Toggle Table of Content"><span class="ez-toc-js-icon-con"><span class=""><span class="eztoc-hide" style="display:none;">Toggle</span><span class="ez-toc-icon-toggle-span"><svg style="fill: #3a3a3a;color:#3a3a3a" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="list-377408" width="20px" height="20px" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path d="M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z" fill="currentColor"></path></svg><svg style="fill: #3a3a3a;color:#3a3a3a" class="arrow-unsorted-368013" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="10px" height="10px" viewBox="0 0 24 24" version="1.2" baseProfile="tiny"><path d="M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z"/></svg></span></span></span></a></span></div>
<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-1" href="#Schuldgefuehle_nach_Trennung" >Schuldgefühle nach Trennung</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-2" href="#Trink_einen_Tee_mit_deinen_Schuldgefuehlen" >Trink einen Tee mit deinen Schuldgefühlen</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-3" href="#Was_wuerdest_du_deiner_besten_Freundin_sagen_wenn_sie_dir_von_ihren_Schuldgefuehlen_erzaehlen_wuerde" >Was würdest du deiner besten Freundin sagen, wenn sie dir von ihren Schuldgefühlen erzählen würde?</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-4" href="#Was_kannst_du_fuer_die_Zukunft_von_ihnen_lernen_und_von_welchen_Gedanken_kannst_du_dich_verabschieden" >Was kannst du für die Zukunft von ihnen lernen und von welchen Gedanken kannst du dich verabschieden?</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-5" href="#Sortiere_diese_Gefuehle_und_schau_was_dahinter_steckt" >Sortiere diese Gefühle und schau, was dahinter steckt.</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-6" href="#Tappe_nicht_in_die_Schuldgefuehl_Falle" >Tappe nicht in die Schuldgefühl Falle</a></li></ul></nav></div>

<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Schuldgefühle nach Trennung</strong></h3>
<p>Vielleicht schaffst du es, dir diese Gründe mal genauer anzusehen und dir die Frage zu stellen:</p>
<p><strong>Was erspare ich meinem Kind eigentlich durch die Trennung?</strong></p>
<p>Schuldgefühle haben wie alle Gefühle ihre Daseinsberechtigung und ihre Funktion.</p>
<p>In allererster Linie sind Schuldgefühle dazu da, dass wir dazu bewegt werden, es besser machen zu wollen. Das ist ja erstmal nichts Schlechtes.</p>
<p><strong>Schuldgefühle können auch entstehen, weil im Umfeld bestimmte Annahmen verbreitet sind, die du verinnerlicht hast</strong>, bewusst oder unbewusst.</p>
<p>Den Satz &#8222;<strong>Die Kinder leiden an meisten</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Kinder brauchen beide Elternteile&#8220;</strong> hast du sicher schon mal gehört. In meinem Video für 0€ entlarve ich genau diese Lügen über Trennungskinder und nehme dir deine Schuldgefühle<a href="https://mit-kindern-reifen.de/starke-kinder-trotz-trennung/">. Hier kannst du es für 0 €anfordern.</a></p>
<p><a href="https://mit-kindern-reifen.de/starke-kinder-trotz-trennung/"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5564" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-scaled.jpg?resize=456%2C228&#038;ssl=1" alt="Trennungskinder begleiten" width="456" height="228" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-1280x640.jpg 1280w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-980x490.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-480x240.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, 100vw" /></a></p>
<h3><strong>Trink einen Tee mit deinen Schuldgefühlen</strong></h3>
<p>Lade doch deine Schuldgefühle einfach mal ein und höre ihnen zu.</p>
<p><strong>Was wollen sie dir sagen? Was ist wahr davon und was ist großer Quatsch?</strong></p>
<p>Schuldgefühle nach einer Trennung mit Kindern einfach beiseite zu schieben funktioniert genauso wenig wie das mit anderen Gefühlen klappt. Gefühle sind da, um gefühlt zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was würdest du deiner besten Freundin sagen, wenn sie dir von ihren Schuldgefühlen erzählen würde?</strong></h3>
<p>Interessant ist, dass wir oft mit unseren Mitmenschen viel sanfter umgehen als mit uns selbst. Die Trennung hatte gute Gründe und was die Kinder angeht, so kommen sie mit getrennten, aber irgendwann zufriedenen Eltern in der Regel besser zurecht als mit Eltern, die ständig streiten und unglücklich sind.</p>
<p>Schreibe deine Schuldgefühle mal auf, was steckt dahinter?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was kannst du für die Zukunft von ihnen lernen und von welchen Gedanken kannst du dich verabschieden?</strong></h3>
<p>Geschehenes können wir nicht ungeschehen machen. Eine Bestandsaufnahme deiner Ist-Situation kann helfen, die Trennung mit Kindern als Neustart und als echte Chance wahrzunehmen. Jetzt ist es erstmal Zeit, nach vorne zu blicken.</p>
<p><strong>Wie kannst du diese Veränderungen für dich und deine Kinder so gut wie es geht gestalten?</strong></p>
<p>Wenn du Schuldgefühle nach der Trennung deinem Ex gegenüber hast, ist das ebenfalls sehr quälend und kräftezehrend. Aber im Gegensatz zu euren Kindern ist dein Ex-Partner erwachsen und für sich und seine Situation selbst verantwortlich.</p>
<p>Wenn du tatsächlich einen echten Fehler gemacht haben solltest, <strong>kannst du dich natürlich dafür entschuldigen</strong>. Mit ein wenig Abstand können vergangene Situationen vielleicht auch aufgearbeitet werden. Das ist aber eher nicht direkt nach der Trennung möglich.</p>
<p>Es gibt keine Trennung, bei der es allen Beteiligten gleich wieder gut geht. Die Erwachsenen sind jedoch für ihr eigenes Leben verantwortlich. Du musst also nichts tun, damit dein Ex besser mit der Trennung klar kommt.</p>
<p>Fokussiere dich auf dich und dein Kind. Lade die Schuldgefühle ein und schau genau hin, welche dir helfen können und welche nicht? Welche geben dir Ansatzpunkte, die die Situation für dich und euer Kind besser machen kann und welche quälen einfach nur?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Sortiere diese Gefühle und schau, was dahinter steckt.</strong></h3>
<p>Neigst du vielleicht dazu, es immer allen recht machen zu wollen? Oder fühlst du dich schnell für andere verantwortlich? Kannst du es aushalten, wenn andere Menschen aufgrund deiner Entscheidungen leiden?</p>
<p>Kinder, die die Trennung der Eltern erleben brauchen wenigstens einen Erwachsenen, auf den sie sich zu 199% verlassen können. <strong>Einen Leuchtturm, einen Felsen in der Brandung, und ganz viel Sicherheit.</strong></p>
<p>Alle Gefühle sind gut und erlaubt und brauchen Raum und Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Tappe nicht in die Schuldgefühl Falle</strong></h3>
<p><strong>Lass dich nicht von deinen Schuldgefühlen leiten, sondern schau sie bewusst an.</strong> Es aus schlechtem Gewissen deinem Kind immer recht machen zu wollen oder all seine Wünsche zu erfüllen ist nicht der richtige Weg.</p>
<p>Auch braucht das Kind in der Zeit nach der Trennung klare Strukturen und Eltern, die für es entschieden, wo es lebt, wann es wen sieht und wie sein Alltag ausschaut. Natürlich sollten die Erwachsenen dabei immer die Bedürfnisse des Kindes im Blick haben.</p>
<p class="ac-designer-copy"><span class="ac-designer-copy"><strong>Schuldgefühle hindern uns oft daran, das Richtige zu tun.</strong> <strong><a href="https://mit-kindern-reifen.de/starke-kinder-trotz-trennung/">In meinem Video &#8222;Starke Kinder trotz Trennung&#8220;</a> spreche ich über 3 Lügen über Trennungskinder, die deine Schuldgefühle schüren.</strong> Du erfährst in dem Video auch, was du diesen entgegenstellen kannst.</span></p>
<p><strong>Trage deine Mailadresse hier ein und erhalte den Link zum Video (0 €):</strong></p>
<p>[activecampaign form=28]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://mit-kindern-reifen.de/starke-kinder-trotz-trennung/"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5564" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-scaled.jpg?resize=871%2C435&#038;ssl=1" alt="Trennungskinder begleiten" width="871" height="435" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-1280x640.jpg 1280w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-980x490.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2024/10/Starke-KindertrotzTrennung-480x240.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, 100vw" /></a></p>
<p>Sollte dein Kind sich wegen eurer Trennung schuldig fühlen, dann ist dieser Artikel der passende: <a href="https://mit-kindern-reifen.de/verhaltensauffaelligkeit-bei-trennungskindern/">verhaltensauffaelligkeit-bei-trennungskindern</a></p>
<p>Darin thematisiere ich unter anderem, <strong>was du tun kannst, wenn dein Kind sich schuldig fühlt.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/schuldgefuehle-nach-trennung-mit-kindern/">5 Ideen, wie du mit Schuldgefühlen nach einer Trennung mit Kindern umgehen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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		<title>3 wichtige Tipps für alleinerziehende Mütter</title>
		<link>https://mit-kindern-reifen.de/3-wichtige-tipps-fuer-alleinerziehende-muetter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 15:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tipps für alleinerziehende Mütter gibt es viele. Aber welcher macht wirklich einen Unterschied? Vielleicht ist es Zeit, deinen Fokus neu auszurichten? Worauf den Fokus als alleinerziehende Mama legen? &#160; Diese Frage hätte ich mir direkt nach der Trennung stellen sollen. Dann wäre mir einiges an Stress erspart geblieben. Nach solch einer einschneidenden Veränderung stehen viele [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/3-wichtige-tipps-fuer-alleinerziehende-muetter/">3 wichtige Tipps für alleinerziehende Mütter</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3888" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/3-Tipps-fuer-Alleinerziehende-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/3-Tipps-fuer-Alleinerziehende-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/3-Tipps-fuer-Alleinerziehende-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/3-Tipps-fuer-Alleinerziehende-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></p>
<p>Tipps für alleinerziehende Mütter gibt es viele. Aber welcher macht wirklich einen Unterschied? Vielleicht ist es Zeit, deinen Fokus neu auszurichten?</p>
<p><span id="more-1775"></span></p>
<h3></h3>
<h3><strong>Worauf den Fokus als alleinerziehende Mama legen?</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Frage hätte ich mir direkt nach der Trennung stellen sollen. Dann wäre mir einiges an Stress erspart geblieben.</p>
<p>Nach solch einer einschneidenden Veränderung stehen viele Mamas erstmal vor einem riesengroßen Scherbenhaufen und einer ellenlangen Liste, mit Dingen, die zu tun sind.</p>
<p>Klar, es gibt ein paar Dinge, die geklärt werden müssen. (rechtliche, finanzielle Dinge, Fragen rund um die Betreuung der Kinder)</p>
<p>Oft hilft dabei <strong>Unterstützung von Mitarbeitern der Caritas oder ähnlichen Institutionen</strong>.</p>
<p>Deren Leitfäden und Listen zum Abhaken können dabei unterstützen, die wichtigen Punkte zu klären.</p>
<p>Das Leben von alleinerziehenden Müttern wird oft von den Bedürfnissen anderer bestimmt.</p>
<p>An diese Fremdbestimmung, die vor allem in den ersten Lebensjahren der Kinder viel von uns abverlangt, musste ich mich erst gewöhnen.</p>
<p>Da hilft es nicht, zu fluchen, zu stöhnen und es anders zu wollen. Die Bedürfnisse sind da und gehen nur weg, indem sie gestillt werden.</p>
<p>Alles andere wäre kontraproduktiv und würde kurz-, mittel- und langfristig ganz andere Herausforderungen schaffen.</p>
<p>Alleinerziehende Mütter sind oft alleine mit all diesen Anforderungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1. Tipp für alleinerziehende Mütter: Richte deinen Fokus bewusst auf das, was wichtig ist.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es gibt einen Unterschied zwischen &#8222;dringend&#8220; und &#8222;wichtig&#8220;.</strong></p>
<p>Es gibt Kinder, die die Mutter quasi 24/7 fordern. Ja, die gibt es, ob du es glaubst, oder nicht. Und nein, das liegt nicht immer nur an der Mutter. Oft wahrscheinlich sogar ganz und gar nicht. Es spielen einfach so viele Faktoren eine Rolle, so dass Ratschläge an dieser Stelle absolut unangebracht sind.</p>
<p>Heimlich, still und leise wünsche ich jeder Mama mit den vielen RatSCHLÄGEN, die ein pflegeleichtes Baby und später Kind hat, dass sie doch bitte noch ein weiteres bekommt, das dann nicht ganz so ressourcenschonend zu begleiten ist. Aber ich komme vom Thema ab.</p>
<p>Ich weiß noch, dass ich in den ersten Monaten/Jahren oft frustriert war und es total unfair fand, dass ich selbst nach Jahren noch nicht durchschlafen durfte und ich mir manchmal einfach nur noch leid tat. Erst in dem Moment, in dem ich die Situation so annehmen konnte, wie sie war, wurde ich ruhiger. Ich durfte so vieles loslassen. So vieles in meiner Prioritätenliste auf „in 10 Jahren“ verschieben und einfach versuchen, so ruhig und gelassen den Alltag zu leben, wie möglich.</p>
<p>Meine Kräfte und Nerven mussten eingeteilt werden. Nach und nach wurden anstrengende Menschen aus meinem Bekanntenkreis entfernt.</p>
<p><strong> Nervige Termine gestrichen. Mein Fokus als alleinerziehende Mama lag nur noch auf mir und meiner kleinen Ein-Eltern-Familie.</strong></p>
<p>Alles andere habe ich versucht, von uns fernzuhalten. Besuche waren so unglaublich anstrengend, mit anderen Kindern spielen ebenso. Meine Bilderbuchidee vom gemeinsamen Spielen im Sand, während die Mamas genüsslich ihren Kaffee tranken – klappt das eigentlich bei irgendwem?</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-1978 " title="Tipps für alleinerziehende Mütter" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?resize=624%2C624&#038;ssl=1" alt="Tipps für alleinerziehende Mütter" width="624" height="624" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Fokus-als-alleinerziehende-Mama.jpg?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Tipp für alleinerziehende Mütter: Netzwerk ist das A und O!</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Den Fokus in der ersten Zeit ganz auf uns zu lenken und auf einen sehr kleinen Kreis von Menschen, der uns guttat, hat sehr viel Ballast von meinen Schultern genommen.</strong></p>
<p>Dass meine Kleine einfach <strong>verlässliche Erwachsene</strong> in ihrem Bindungsdorf benötigte, bei denen sie gut aufgehoben ist. <strong>So habe ich meinen Fokus als alleinerziehende Mama darauf gelegt, ihr dieses Dorf nach und nach zu schaffen.</strong></p>
<p>Eine wichtige Rolle spielten hier auch die Erzieherinnen in den ersten Jahren. Sie sollte sich sicher und geborgen fühlen, und das funktioniert nicht von alleine. Ich wusste, dass meine Beziehung zu den Menschen um sie herum immens wichtig ist. Nur, wenn sie merkt, dass ich diese Menschen mag, schätze und respektiere, kann sie das Gleiche tun.</p>
<p>Es fiel mir nicht leicht, ihrer Eingewöhnungserzieherin zu sagen, dass das zwischen uns nicht passt und nicht passen würde und dass ich mir ihre Kollegin für meine Tochter zur Eingewöhnung wünsche.</p>
<p>Das hat mir niemand übel genommen und es war genau die richtige Wahl. Noch heute fühlt sich meine Kleine mit ihrer Erzieherin verbunden. Kleine Kinder binden sich nur an Menschen, die auch zu uns eine Beziehung haben. Nur da fühlen sie sich wohl und sicher.</p>
<p>Gerade Alleinerziehende sind oft im Alltag so eingespannt, dass wenig Energie bleibt, sich überhaupt auch nur Gedanken darüber zu machen, was ihre Familie gerade braucht. Dabei ist genau das so wichtig. <strong>Kleine Routinen</strong> können hierbei helfen. Vielleicht beim Zähneputzen kurz hineinspüren und reflektieren, wo du gerade stehst, was ihr braucht.</p>
<p>Fange noch heute an, euer Bindungsdorf aktiv zu gestalten und klicke auf das Bild für mehr Infos:</p>
<p><a href="https://mit-kindern-reifen.de/fuer-alleinerziehende-angebote-und-freebie/weniger-alleine-als-alleinerziehende/"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-3594" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2023/03/final-Workbook-COVER-fuer-Webseite-E-Book-Weniger-allein-als-Alleinerziehende-1-scaled.jpg?resize=304%2C355&#038;ssl=1" alt="" width="304" height="355" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>3. Tipp für alleinerziehende Mütter: Immer nur funktionieren, das geht eine Weile ganz gut…</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230;aber wenn du dir bewusst Zeit nimmst, zu reflektieren, wirst du bemerken, dass viel Stress gar nicht nötig ist.</p>
<p>Wenn ich nur einen Tipps für alleinerziehende Mütter geben dürfte, dann der: Annehmen, akzeptieren und dann schauen, wie es am besten für euch weitergeht. Raus aus der Tretmühle, egal, wie aussichtslos es auch erscheint. Es gibt immer mehr als einen Weg. Immer, egal von welchem Punkt aus du startest.</p>
<p>Und noch ein kleiner Zusatztipp für alleinerziehende Mamas am Ende: <a href="https://einerschreitimmer.com/trennung-und-ploetzlich-ist-alls-auf-anfang-scheidung-mit-kind/">Hört nicht darauf, was andere sagen.</a> Findet euren eigenen Weg, euren ganz eigenen.</p>
<p>Das PDF, das du dir durch Eintragen deiner Email-Adresse hier holen kannst, ist ein guter Start für dein leichteres Leben als Alleinerziehende:</p>
<p>[activecampaign form=1]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/3-wichtige-tipps-fuer-alleinerziehende-muetter/">3 wichtige Tipps für alleinerziehende Mütter</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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		<title>Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 07:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps einer alleinerziehenden Mama Im Leben als alleinerziehende Mama gibt es viele stressige Tage. Heute habe ich an einen ganz bestimmten Tag zurückgedacht – einer, der so sicher nicht noch einmal passieren würde. Die Zeit nach der Trennung – ein verschwommener Rückblick Die ersten Monate nach der Trennung sind für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps alignnone wp-image-3157 size-full" title="Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/BB-Alleinerziehende-Mama-Erfahrungsbericht-und-Tipps.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/BB-Alleinerziehende-Mama-Erfahrungsbericht-und-Tipps.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/BB-Alleinerziehende-Mama-Erfahrungsbericht-und-Tipps-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/BB-Alleinerziehende-Mama-Erfahrungsbericht-und-Tipps-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" />Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps einer alleinerziehenden Mama</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Im Leben als alleinerziehende Mama gibt es viele stressige Tage. Heute habe ich an einen ganz bestimmten Tag zurückgedacht – einer, der so sicher nicht noch einmal passieren würde.</p>
<p><span id="more-1951"></span></p>
<h3 data-pm-slice="1 1 []"><strong>Die Zeit nach der Trennung – ein verschwommener Rückblick</strong></h3>
<p>Die ersten Monate nach der Trennung sind für mich heute wie ein Nebel. Ich erinnere mich an wenig, wahrscheinlich weil ich damals einfach nur funktioniert habe. Meine Tochter war gerade zwei Jahre alt, ihr Vater war nach einer schwierigen Phase ausgezogen, und Begriffe wie &#8222;Umgangsvereinbarung&#8220; waren mir bis dahin völlig fremd.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Unvorbereitet ins Leben als Alleinerziehende</strong></h3>
<p>Ich hatte keine Ahnung, was es wirklich bedeutet, alleine mit einem Kleinkind zu sein. Die Tage waren chaotisch, strukturlos und oft einfach nur überwältigend. Ich reagierte mehr, als dass ich agierte. Zum Glück kann ich heute, sechs Jahre später, über diese Erinnerungen schmunzeln – aber damals fühlte es sich einfach nur verzweifelt an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Ein Tag, den ich nie vergesse</strong></h3>
<p>Es war Winter. Ein eiskalter Tag. Ich war im Homeoffice, das Mittagessen köchelte auf dem Herd, und ich erinnerte mich daran, dass die Wäsche noch im Keller lag. Also rannte ich schnell runter, wollte sie holen, zwei Minuten später stand ich wieder vor meiner Wohnungstür – und merkte, dass mein Schlüssel von innen steckte.</p>
<p>Panik.</p>
<p>Mein Nachbar versuchte zu helfen, schaltete die Stromversorgung aus, damit das Essen auf dem Herd keine Gefahr darstellte. Der Schlüsseldienst kam, konnte aber nichts tun – das Schloss ließ sich nicht einfach aufsägen. Die Uhr tickte. Meine Tochter sollte bald aus der Kita abgeholt werden. Ich stand da, mitten im Winter, mit Flip-Flops und ohne Jacke.</p>
<p>Der einzige Ausweg? Meine Tochter würde in Hausschuhen und kurzer Hose bei Minusgraden abgeholt werden müssen. Ein absoluter Tiefpunkt.</p>
<h3><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-1958 " title="Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?resize=581%2C581&#038;ssl=1" alt="Alleinerziehende Mama : Erfahrungsbericht und Tipps" width="581" height="581" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/02/Stressigste-Tag-meines-Lebens-1.jpg?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w" sizes="(max-width: 581px) 100vw, 581px" /></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3 data-pm-slice="1 1 []"><strong>Vom Chaos zur Klarheit</strong></h3>
<p>Dieser Tag hat mir gezeigt, wie kopflos ich war. Ich habe einfach funktioniert, keine Prioritäten gesetzt und dadurch unnötigen Stress verursacht. Heute ist das anders. Ich mache nicht mehr tausend Dinge gleichzeitig, sondern plane bewusster. Ich kontrolliere gefühlt 98-mal, ob kein Schlüssel von innen steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was mir geholfen hat</strong></h3>
<ol start="1" data-spread="true">
<li><strong>Die Sache mit den Prioritäten</strong><br />
Muss ich wirklich gleichzeitig kochen, arbeiten und Wäsche machen? Oder kann manches auch warten?</li>
<li><strong>Reduktion auf das Wesentliche</strong><br />
Ein gehetzter Tag hilft niemandem – manchmal muss man das Tempo rausnehmen. Je selbstständiger mein Kind wurde, desto mehr Freiraum entstand.</li>
<li><strong>Das Wissen um kindliche Entwicklung</strong><br />
Mein Kind brauchte in dieser Zeit nicht Perfektion, sondern Geborgenheit und Sicherheit. Je mehr ich losgelassen habe, desto entspannter wurde unser Alltag.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Gut ist erstmal gut genug</strong></h3>
<p>Eine Kindheit, in der Verbundenheit Raum hat, ist wertvoller als ein perfekter Haushalt oder ein minutiös geplanter Tagesablauf. Heute weiß ich: <strong>Es gibt Phasen, da geht nicht alles – und das ist okay.</strong></p>
<p>Wenn du nach der Trennung Orientierung suchst, hilft dir vielleicht mein PDF <strong>„<a href="https://mit-kindern-reifen.de/fuer-alleinerziehende-angebote-und-freebie/trennung-mit-kindern-impulse-fuer-ein-leichteres-leben/">Bringe deine Kinder trotz Trennung auf einen guten Weg</a>“</strong> oder mein E-Book <strong>„<a href="https://mit-kindern-reifen.de/fuer-alleinerziehende-angebote-und-freebie/betreuungmodelle-nach-der-trennung/">Trennung mit Kindern unter 7 – Finde das beste Umgangsmodell für euer Kind“</a></strong>.</p>
<p>Wie hast du die Zeit nach der Trennung erlebt? Welche Momente sind dir besonders in Erinnerung geblieben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!</p>
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		<title>Liebe alleinerziehende Mama, Jammern erwünscht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 07:58:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alleinerziehende Mamas scheinen sich besonders gut zusammenreißen zu können, so mein Eindruck. Überall wird Optimismus und Resilienz als das Non-Plus Ultra gefeiert. Das Glas halb voll und nie halb leer sehen, alles durch eine rosarote Brille kuschelig weich färben. Und bloß nicht jammern. Ich würde mir wünschen, alleinerziehende Mamas würden sich nicht immer so zusammenreißen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/alleinerziehende-mamas-jammern-tut-gut/">Liebe alleinerziehende Mama, Jammern erwünscht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alleinerziehende Mamas alignnone wp-image-3179 size-full" title="alleinerziehende Mamas" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2021/09/BB-Jammern-erlaubt-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="alleinerziehende Mamas" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2021/09/BB-Jammern-erlaubt-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2021/09/BB-Jammern-erlaubt-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2021/09/BB-Jammern-erlaubt-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></p>
<p>Alleinerziehende Mamas scheinen sich besonders gut zusammenreißen zu können, so mein Eindruck.</p>
<p>Überall wird Optimismus und Resilienz als das Non-Plus Ultra gefeiert.</p>
<p>Das Glas halb voll und nie halb leer sehen, alles durch eine rosarote Brille kuschelig weich färben.</p>
<p><strong>Und bloß nicht jammern. Ich würde mir wünschen, alleinerziehende Mamas würden sich nicht immer so zusammenreißen.</strong> <span id="more-1699"></span></p>
<p>Dankbar sollen wir sein, Gründe haben wir genügend.</p>
<p>Vergleich dich nicht mit denen, denen es besser geht, sondern mit denen, denen es schlechter geht und davon finden wir auf der Welt ja genügend Menschen.</p>
<p>Schließlich haben wir das Recht auf Jammern schon dadurch verloren, dass wir in Europa geboren wurden.</p>
<p><strong>Also echt, Mädels, Zähne zusammenbeißen und durch…So kommen mir die Ratschläge von oberflächlichen Optimisten manchmal vor.</strong></p>
<p>Sehr empathisch….nicht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Allen Gefühlen Raum geben, liebe alleinerziehenden Mamas</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir kommen schon mit unseren eigenen, unerwünschten Gefühlen schlecht zurecht, wie sollen wir es schaffen, wenn auch noch unser Gegenüber unangenehme Gefühle bei uns ablädt?</p>
<p>Wie sollen wir mit den heftigen Gefühlsausbrüchen unserer Kinder klarkommen, wenn wir unsere eigenen Gefühle unterdrücken.</p>
<p><strong>Zähne zusammenbeißen und durch ist kein sinnvoller Weg, um mit den eigenen Emotionen umzugehen.</strong></p>
<p>Denn Emotionen verschwinden nicht, nur weil wir sie nicht mehr fühlen.</p>
<p>Sie brechen aus, an der ein oder anderen Stelle.</p>
<p>Dann doch lieber einen sicheren Ort haben, an dem wir unseren Frust abladen können, als dann unkontrolliert zu explodieren nur weil unser Nachwuchs gerade die Wand mit Filzstiften verschönert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie Resilienz entsteht</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Menschen, die immer nur freudestrahlende Gesichter erwarten und dulden, haben nicht verstanden, wie Resilienz entsteht.</p>
<p>Resilienz und Widerstandskraft kommt nämlich nicht dadurch zustande, dass wir uns die Welt schönreden.</p>
<p>Dass wir den Fokus auf das Positive lenken und das Negative fernhalten. Ein Herz, das vor allen schmerzhaften Emotionen geschützt ist, verhärtet. Dann bauen wir eine Mauer um uns herum, die uns vor unerwünschten Gefühlen schützt.</p>
<p>Nur lässt die Mauer irgendwann gar keine Emotionen mehr durch und so spüren wir nach und nach auch keine Freude und keine Zufriedenheit mehr.</p>
<p>Denn selektiv, bestimmte Gefühle zu unterdrücken, funktioniert nicht. Es werden alle Gefühle unterdrückt. Oft merken wir das erst gar nicht.</p>
<p><strong>Resilienz entsteht doch viel eher da, wo wir all unsere Emotionen durchleben und als Gefühle empfinden. </strong></p>
<p>Da, wo wir ihnen Raum geben und sie uns bewegen lassen. Da, wo wir keine Angst vor Trauer und Tränen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Resilient ist, wer durch schwierige Zeiten hindurchgeht, mit all ihren herausfordernden Emotionen und am Ende des Tunnels das Licht sieht.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Natürlich ist es sinnvoll, dass wir vor zu vielen Emotionen zeitweise geschützt sind.</p>
<p>Denn manchmal ist es zu viel. Nur, wenn wir nie Feierabend haben und somit nie in uns hineinspüren und uns von dem bewegen lassen, was in uns bewegt ist, dann kann es schwierig werden. Emotionen müssen gefühlt werden.</p>
<p>Vor dem Ausdrücken, kommt das Fühlen.</p>
<p>Gerade <a href="https://mit-kindern-reifen.de/alleinerziehende-waehrend-der-pandemie-was-ist-eigentlich-mit-denen/">alleinerziehenden Müttern</a> fehlt oft die Zeit und vor allem auch die Energie, um ihr Innenleben zuzulassen.</p>
<p>Vor den Kindern reißen sie sich den ganzen Tag zusammen und am Abend sind sie oft genug fix und alle vom Tag und wollen nur noch ihre Ruhe. So geht es mir zumindest an vielen Tagen.</p>
<p>Wenn Alleinerziehende dann noch Kinder mit intensiven Gefühlen und den ein oder anderen Ausbrüchen haben, bleibt noch weniger Raum für eigene Gefühle.</p>
<p>Übrigens haben Kinder, die den ganzen Tag außer Haus sind und am Abend dann noch in den sozialen Medien unterwegs sind, kaum Feierabend.</p>
<p><strong>Kaum Luft, um den Schutzpanzer abzustreifen und mal in sich hinein zu  fühlen.</strong></p>
<p>Dabei sind Pausen so wichtig. Pausen an einem Ort, an dem wir mit all unseren Gefühlen sein können. An einem Ort, an dem wir keine Verletzungen zu fürchten haben.</p>
<p>Der Umgang mit schwierigen Situationen in unserer Gesellschaft gefällt mir überhaupt nicht.</p>
<p>Es ist doch normal, dass ein Mensch nach einer Trennung erstmal in ein Loch fällt. Danach kann nicht immer alles Glitzer und Konfetti sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Zuversicht </strong><b>ausstrahlen ohne die eigenen Gefühle zu leugnen</b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klar, für unsere Kinder sollten wir stark sein. <strong>Sie sollten das Gefühl haben, dass wir alle das zusammen durchstehen und schaffen.</strong></p>
<p>Dass wir es uns schön machen werden und wir zusammenhalten.</p>
<p>Dass die Erwachsenen stark genug sind, sie durch dieses unruhige Fahrwasser zu steuern.</p>
<p>Kinder brauchen das Gefühl, einen Fels in der Brandung zu haben.</p>
<p>Deswegen ist es sicherlich nicht falsch, vor unseren Kindern so stark zu sein, wie wir eben können.</p>
<p>Aber genauso wichtig ist es, einen <strong>Ort zu haben, an dem wir schwach ein dürfen. Schwach sein können.</strong></p>
<p>Wo kannst du deine Verletzlichkeit zeigen? Wo kannst du offen über deine Belastungen und deinen Ärger sprechen? Hast du einen Ort an dem du weinen kannst?</p>
<p>Vielen Alleinerziehenden fehlt dieser Ort zum Jammern, und oft auch diese Zeit. Dabei ist es enorm wichtig für die emotionale Gesundheit, all seinen Emotionen Raum zu geben. Das zählt nicht nur für die Emotionen unserer Kinder.</p>
<p>Denn wie gut kann eine Mutter das Jammern ihrer Kinder ertragen und auffangen, wenn sie selbst ihr eigenes Jammern wegrationalisiert.</p>
<p><strong>Manchmal ist alles Mist und das muss auch gesagt werden dürfen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Spielen &#8211; Der Rettungsanker der Natur</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier kann uns auch das „Spiel“ retten. Denn Spiel ist eine der Antworten der Natur, wie wir mit Emotionen umgehen können. Im Spiel geht es nicht um ein Ergebnis, es geht um das bewegt sein von Emotionen. So kann jede Mama ihren kreativen Spielplatz entdecken.</p>
<p><strong>Wo ist dein emotionaler Spielplatz?</strong></p>
<p>Vielleicht fällt dir etwas ein, was du in deiner Kindheit gemacht hast, wenn es dir nicht gut ging?</p>
<p>Ich habe meine Zimmertür zugeknallt und Flöte gespielt, bis es mir wieder besser ging. Musik ist ein wunderbares Mittel, um die eigenen Emotionen rauszulassen.</p>
<p>Seit vielen Jahren schreibe ich und das lässt mich meine Emotionen ebenso ausleben.</p>
<p>Dank meiner Tochter hab ich das Töpfern für mich entdeckt. Oder das Gestalten. Kinder verfallen ganz natürlich in freie Spiel, wenn sie sich sicher fühlen und den Raum und die Zeit dafür haben. Vielleicht kannst du dich von deinen Kindern leiten lassen?</p>
<p>Meine Tochter und ich schreiben gerade an unserem ganz persönlichen Kinderbuch, das vollgepackt ist von Emotionen.</p>
<p>Es geht um Trennung, um das Weglaufen, um gruselige Begegnungen und um das Wiederfinden. Um das Band zwischen Mutter und Kind.</p>
<p>Anfangs hat mich das Projekt genervt, aber zum Glück ist meine Tochter sehr beharrlich, was das angeht.</p>
<p>Mittlerweile macht es einen Riesenspaß und die Geschichte wächst immer weiter. Vielleicht hin zu einer unendlichen Geschichte…in der all unsere Emotionen einfließen und uns somit nicht mehr weiter quälen.</p>
<p>[activecampaign form=1]</p>
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		<title>Als alleinerziehende Mama zur Mutter- Kind- Kur, Pause auf Knopfdruck</title>
		<link>https://mit-kindern-reifen.de/als-alleinerziehende-mama-zur-mutter-kind-kur-pause-auf-knopfdruck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 08:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als alleinerziehende Mama zu einer Mutter-Kind-Kur zu fahren hat in meinem Kopf die Assoziation geweckt, von einem fahrenden Karussel zu springen. Bist du schon mal von einem fahrenden Karussell gesprungen? Ich auch nicht. Aber von einer Driller. Das sind diese sich drehenden Geräte auf den Spielplätzen. I n letzter Zeit sehe ich diese gar nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/als-alleinerziehende-mama-zur-mutter-kind-kur-pause-auf-knopfdruck/">Als alleinerziehende Mama zur Mutter- Kind- Kur, Pause auf Knopfdruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-1418 size-full" title="alleinerziehende Mama zur Mutter-Kind-Kur" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2020/03/Karussel-Mama-im-Stress.jpg?resize=940%2C788&#038;ssl=1" alt="" width="940" height="788" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2020/03/Karussel-Mama-im-Stress.jpg?w=940&amp;ssl=1 940w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2020/03/Karussel-Mama-im-Stress.jpg?resize=300%2C251&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2020/03/Karussel-Mama-im-Stress.jpg?resize=768%2C644&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /></p>
<p>Als alleinerziehende Mama zu einer Mutter-Kind-Kur zu fahren hat in meinem Kopf die Assoziation geweckt, von einem fahrenden Karussel zu springen.</p>
<p>Bist du schon mal von einem fahrenden Karussell gesprungen? Ich auch nicht. Aber von einer Driller. Das sind diese sich drehenden Geräte auf den Spielplätzen. I</p>
<p>n letzter Zeit sehe ich diese gar nicht mehr so häufig. Aber in meiner Kindheit stand eine solche auf unserem Dorfspielplatz.</p>
<p>Wir drehten sie an wie wild, so schnell es ging und dann sprangen wir herunter.</p>
<p><strong>In der Mitte gab es ein Lenkrad, mit dem man die Geschwindigkeit kontrolllieren konnte.</strong> Wir liebten es, desto schneller es wurde.<span id="more-1415"></span></p>
<p><strong>Im Leben vergessen wir manchmal, das Lenkrad selbst in die Hand zu nehmen und die Geschwindigkeit und Richtung zu bestimmen. </strong></p>
<p>Als Kinder machten wir das noch zuverlässig.</p>
<p>Oft rannten Kinder nebenher und schubsten noch stärker an, so dass wir auf der Driller das Gefühl hatten, als würden unsere inneren Organe nach außen geschleudert.</p>
<p><strong>Wieso erzähle ich dir das? Genauso habe ich mich in den letzten Monaten gefühlt. </strong>Ohne es zu merken.</p>
<p>Es ist nämlich so. So lange sich alles dreht, bekommen wir gar nicht so ohne weiteres mit, dass sich alles dreht. Es fängt ja mal langsam an. Dann kommt immer noch etwas Schwung hinzu und wir gewöhnen uns an die Steigerungen, ganz langsam. Wie nehmen Fahrt auf, ohne es zu merken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wir kümmern uns, unterstützen, helfen, tun dies und tun das.</strong></h3>
<p>Füllen jede <a href="https://mit-kindern-reifen.de/mama-kurz-vorm-burnout-wie-du-trotz-zeitmangel-auch-deinen-beduerfnissen-mehr-platz-einraeumst/">noch so kleine Lücke mit etwas Sinnvollem</a>. Wir sind effizient und schaffen einfach alles. Irgendwie geht das schon.</p>
<p>Noch Plätzchen backen für den Kindergarten? Ach, das machen wir noch schnell nebenher.</p>
<p><strong>30 Stunden arbeiten, dann die Kinder abholen und versorgen. Quality Time für die Familie, und die Wohnung will ja auch noch in Ordnung gehalten werden. </strong></p>
<p>Es läuft alles. Ziemlich lang läuft alles so vor sich hin. Es gibt viele schöne Momente, auch genügend nicht so schöne Momente.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Manchmal vergessen wir, von dem Karussell abzusteigen.</strong></h3>
<p>Denn häufig merken wir gar nicht, dass wir uns auf einem solchen befinden. So normal ist für uns die Geschwindigkeit.</p>
<p>Und dann kam der Tag, an dem ich abstieg, für 3 Wochen. Als alleineziehende Mama fuhr ich zum zweiten Mal zu einer <a href="https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/mutter-kind-kur/">Mutter-Kind-Kur</a>.</p>
<p>Gemeinsam mit 60 anderen Müttern und Kindern, denen es wohl zu viel wurde. Nachdem ich 10 Jahre migränefrei war, haben sich die Migränetage in den letzten Jahren wieder angehäuft.</p>
<p><strong>Leben mit Migräne war in den letzten 3 Wochen immer mal wieder Thema. Da wurde mir klar: Ich will nicht mit Migräne leben.</strong></p>
<p>Ich will so leben, dass ich keine Migräne habe. Es geht ja, die Erfahrung durfte ich über 10 Jahre lang machen. Es kann ja nicht sein, dass ich mich mit Medikamenten auf ein Leben einstelle, für das mein Gehirn nicht gemacht ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Na ja, so bin ich also abgestiegen. Ziemlich abrupt, von einem Tag auf den anderen, Mutter-Kind-Kur sei Dank.</strong></h3>
<p>Und dann hat sich erstmal alles gedreht, ziemlich schnell und ziemlich unangenehm. In meinem Kopf. Spaziergänge im Wald waren seltsam. Auch wenn ich diese zu Hause häufig unternehme. Die Bäume drehten sich, ich drehte mich und irgendwie war meine Wahrnehmung total gedämpft. Wie in Watte gepackt, so hab ich mich gefühlt. Es machte mir Angst.</p>
<p><strong>Nur weil ich vom Karussell absteige, heißt das noch lange nicht, dass ich plötzlich ruhiger werde.</strong></p>
<p>Nein, das dauert. Zum Glück, hatte ich 3 Wochen um anzuhalten. 3 Wochen, in denen ich mal im Mittelpunkt stand. In denen ich mich um mich sorgen konnte, durfte und sollte. 3 Wochen, in denen ich überhaupt erst merken durfte, wie angespannt ich wohl in den letzten Monaten gewesen sein musste. Verlangen wir manchmal zu viel von uns? Muss das wirklich sein?</p>
<p>3 Wochen, nur für uns. Zeit mit meinem Kind, ohne an die Einkäufe, Arbeit oder sonst was denken zu müssen. Sein und Sein. Fertig. Aufstehen, Sein, Fertig.</p>
<p>Obwohl ich unseren Alltag schon sehr reiz- und stressarm strukturiert habe, ist es wohl trotzdem manchmal einfach zu viel. Dieses sitzen am PC bei der Arbeit, in der Freizeit. Handynutzung…oh ja, ich habe es so genossen in den 3 Wochen mein Handy für maximal 15 Minuten am Tag in der Hand zu haben.</p>
<p><strong>Zum ersten Mal habe ich gegen meine Tochter im Memory gewonnen.</strong></p>
<p>Nicht, dass es mir wichtig wäre, zu gewinnen. Die Erfahrung hat mir aber gezeigt, wie gut meine Merkfähigkeit arbeitet, wenn ich Ruhepausen habe.</p>
<p>Zuvor versuchte ich krampfhaft, mir die Bilder zu merken. Nach 2 Wochen Erholung weigerte sich meine Kleine mitzuspielen, weil es mir so leicht fiel, die passenden Paare zu finden.</p>
<p>Bücher lesen. Ich lese immer viele Bücher. Allerdings in den letzten 6 Jahren, nur Fachbücher.</p>
<p>Die kann man so schön überfliegen und nur die wichtigen Stellen lesen. Meine Mama gab mir 2 Romane für die 3 Wochen mit und ich meinte noch: „Das schaffe ich nie. Ich glaube eins reicht..“</p>
<p>Desto erstaunter war ich, dass ich 4 Bücher in den 3 Wochen gelesen habe. Zu Hause kann ich jede Seite 10 Mal lesen, ohne zu wissen, was da steht.</p>
<p>Nun konnte ich so richtig in die Geschichten eintauchen. Ich wusste sogar hinterher noch, um was es in dem Buch ging.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Nach dem ersten Schock, dass sich alles weiterdrehte und mir irgendwie komisch zu Mute war…schwindelig und so….entspannte ich mich langsam in meiner Mutter-Kind Kur</strong></h3>
<p>Es fiel so vieles ab und ich bekam ein Gespür für so vieles, was ich noch so unbemerkt mit mir herumschleppte. 2 Tage vor der Heimreise stand ich mit einer Bekannten im Wald und zum ersten Mal seit langer Zeit war ich ruhig. So richtig ruhig.</p>
<p>Nichts drehte sich, die Bäume bewegten sich nicht, ich stand, fest auf der Erde. Das Karussell hatte endlich angehalten und es fühlte sich super an. Nun, wie bringe ich das in meinen Alltag? Das ist die große Frage.</p>
<p>Schon bei der Heimreise fing das Karussell wieder an. Wer verbringt seinen 40. Geburtstag schon gerne bei einer Zugfahrt, bei der so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen kann? Sicher ist jedenfalls, diesen Tag werde ich nicht mehr vergessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Nun besteht meine Aufgabe darin, nicht mehr aufzuspringen.</strong></h3>
<p>Nicht mehr auf jedes noch so kleine Karussell aufzuspringen. Zu merken, wenn es beginnt, sich zu drehen und frühzeitig wieder abzusteigen.</p>
<p><strong>Ich weiß, was ich brauche. Ich weiß, was mir guttut. -ja, es bleibt wenig Zeit. </strong>Aber diese Zeit zwischen den vielen wichtigen Dingen, die möchte ich in Zukunft wieder mehr für mich nutzen. So wie mir das schon mal ganz gut gelungen ist. Für mich.</p>
<p>Zum ersten Mal seit Jahren habe ich das Gefühl von großer Langeweile erleben dürfen. Ich merkte, wie kreativ ich bin. Wir haben so viel gebastelt und gemalt.</p>
<p>Geschichten erfunden und geschrieben. Wir haben uns so unglaublich viel bewegt. Ganz ohne Murren jeden Tag an die 10 km gelaufen.</p>
<p>Einfach so, nebenher. Während wir am Strand Steine gesammelt, oder im Wald Bäume bestaunt haben. Abends hatte ich noch Energie, um zu malen, während meine Kleine schlief. Der Fernseher der zu Hause Abends schon öfters mal läuft, während ich platt auf der Couch hänge, interessierte mich überhaupt nicht.</p>
<p><strong>Es ist einfach ein schönes Gefühl, abends noch Energie zu haben, um Dinge zu tun, die man gerne tut.</strong></p>
<p>Das Licht ausmachen, wenn ich müde bin. Das habe ich in den 3 Wochen gut geschafft. Ich hatte keine Angst, etwas zu verpassen oder nicht mehr hinterherzukommen.</p>
<p>Es gab kein Geschirr, das noch wegmusste, keine Wäsche, kein herumliegendes Spielzeug, das mich störte. Nichts. Einfach nur meine Müdigkeit. Ich bin dankbar, für diese Erfahrung. Für das Bewusstwerden. Für die vielen lieben und zuvorkommenden Menschen, denen ich begegnet bin. Und für die schöne Zeit, die ich mit meiner Tochter haben durfte.</p>
<p><a href="https://mit-kindern-reifen.de/mama-kurz-vorm-burnout-wie-du-trotz-zeitmangel-auch-deinen-beduerfnissen-mehr-platz-einraeumst/">Auf dass wir es schaffen, das Karussell unter Kontrolle zu halten.</a> So dass es sich nur so schnell dreht, wie es uns nicht schwindelig macht. Denn schließlich haben wir das Lenkrad in der Hand.</p>
<p>Wenn du das liest und dir denkst, das würdest du auch mal gerne machen. 3 Wochen runterfahren, dann empfehle ich dir, morgen noch zu deinem Arzt zu gehen. Ob alleinerziehende Mama oder nicht, eine <a href="https://www.wunderweib.de/mutter-kind-kur-beantragen-was-tun-damit-kur-bewilligt-wird-99489.html?msclkid=157e4064691d1aaaa30921274a5b51ac&amp;utm_source=bing&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=WW_Traffic_Reach_Desktop_DSA&amp;utm_term=.html&amp;utm_content=DSA%20Wunderweib%20-%20ganze%20Webseite">Mutter-Kind-Kur kannst du ganz einfach beantragen</a>.</p>
<p>Wenn du heute anfangen möchtest mit dem gelasseneren Leben, dann empfehle ich dir mein PDF: Leichter Leben als Alleinerziehende.</p>
<p>Trage deine Emailadresse unten ein und erhalte mein PDF dazu. Ein guter Start in ein gelasseneres Leben als Alleinerziehende:</p>
<p>[activecampaign form=1]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/als-alleinerziehende-mama-zur-mutter-kind-kur-pause-auf-knopfdruck/">Als alleinerziehende Mama zur Mutter- Kind- Kur, Pause auf Knopfdruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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		<title>Alleinerziehend- so anstrengend, weil wir es nicht anders erwarten?</title>
		<link>https://mit-kindern-reifen.de/alleinerziehend-und-erschoepft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 20:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alleinerziehend und erschöpft? &#8230;? Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich seit über 4 Jahren alleinerziehend bin. Alleinerziehend sein entspricht so gar nicht dem Ideal von Familienleben. Kleinfamilie aber auch nicht, nur mal so am Rande. Und so sind wir in sozialen Strukturen gelandet, in denen wir uns erst zurechtfinden müssen und schauen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/alleinerziehend-und-erschoepft/">Alleinerziehend- so anstrengend, weil wir es nicht anders erwarten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-1358 size-full" title="alleinerziehend so anstrengend" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2019/11/Alleinerziehend-sein.png?resize=500%2C261&#038;ssl=1" alt="Alleinerziehend und erschöpft?" width="500" height="261" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2019/11/Alleinerziehend-sein.png?w=500&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2019/11/Alleinerziehend-sein.png?resize=300%2C157&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Alleinerziehend und erschöpft? &#8230;? Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich seit über 4 Jahren alleinerziehend bin.</p>
<p>Alleinerziehend sein entspricht so gar nicht dem Ideal von Familienleben. Kleinfamilie aber auch nicht, nur mal so am Rande. Und so sind wir in sozialen Strukturen gelandet, in denen wir uns erst zurechtfinden müssen und schauen müssen, wie es uns allen am besten damit geht.<span id="more-1354"></span></p>
<p>Diese Strukturen kann ein alleinerziehender Elternteil genauso schaffen wie Eltern in anderen Familienkonstellationen.</p>
<p>Ganz ehrlich: Es nervt mich ungemein, dass ich mitleidig und fragend angeschaut werde, wenn ich sage, dass ich alleine für meine Tochter verantwortlich bin. (im ersten Jahr habe ich das übrigens gar niemandem erzählt – nur weil ich einfach keine „Meinung“ hören wollte).</p>
<p>Ja, ich habe mir das mal anders gewünscht. Haben wir nicht alle dieses vollkommene Familienbild im Sinn, wenn wir den Schritt wagen und an Kinder denken? Nicht alle, vielleicht.</p>
<p>Aber ein Großteil der Menschen, die sich auf das Abenteuer Nachwuchs einlassen, planen dies doch gemeinsam zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Trotzdem: Alleinerziehend sein heißt nicht automatisch: &#8222;Alleinerziehend und erschöpft, arm dran, überfordert, einsam, übrig geblieben, gestresst, keine Zeit für die Kinder.“</strong></h3>
<p>Mir ist nicht ganz klar, was Menschen sich vorstellen, wenn sie hören, dass ein Elternteil alleinerziehend ist. Ich kenne viele Eltern, für die es eine große Erleichterung war, eine verfahrene Beziehung hinter sich zu lassen und neu zu starten.</p>
<p>Ich bin immer dafür, dass sich Paare gemeinsam in Beziehungen weiterentwickeln. Dennoch ist es doch auch wichtig, genau hinzuschauen. Denn Hauptsache zusammen ist sicher nicht immer der richtige Weg. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Mir geht es darum, einmal festzuhalten, dass Alleinerziehend sein nicht immer gleich schwierig sein muss.</strong></h3>
<p>Ja, der Anfang ist sicher immer eine große Herausforderung. Im Archiv findest du auch den ein oder anderen Artikel, in dem diese Anfangsschwierigkeiten zu lesen sind.  Aber auch als Alleinerziehende ist es möglich, sich die Strukturen zu schaffen, die die kleine Familie benötigt. Alleinerziehend und erschöpft muss nicht für immer so sein.</p>
<p>Denn klar ist: Alleine schafft es kaum jemand, Kinder gelassen zu begleiten. Das ist auch nicht das, was Kinder brauchen.</p>
<p>Schließlich sollen Freude und Leichtigkeit unseren Alltag begleiten. Ich weiß, dass es da Ausgangssituationen gibt die wesentlich schwieriger sind als andere.</p>
<p>Und da wünsche ich mir viel mehr Unterstützung und Verständnis für diese Eltern. Auch finanzielle Unterstützung. Denn wenn ich mir anschaue, wie schlecht manche Berufe („typische“ Frauenberufe) bezahlt werden, kann ich nur erahnen, wie schwierig es ist, alles alleine zu schaffen.</p>
<p>Aber ich wünsche mir auch, dass nicht gleich davon ausgegangen wird, dass Alleinerziehende unglücklich, unzufrieden und überfordert sind.</p>
<p>Ich kenne viele starke Alleinerziehende, die ihren Alltag lieben. Sie haben es sich nicht ausgesucht, alles allein stemmen zu müssen, aber sie machen das Beste daraus. Im tiefen Vertrauen, dass schon alles wird.</p>
<p>Als blanken Hohn empfinde ich es, wenn mir überdurchschnittlich gestresste Mütter (sorry, meist sind es die Mütter) mit einem intakten Familiennetz im Vorbeigehen zurufen: „Ach, wie du das nur schaffst.“ Dabei sehen sie nicht, was sie alles tun könnten, um den Alltag zu entschleunigen. Denn eines ist klar. Seitdem ich alleinerziehend bin habe ich vieles lernen dürfen:</p>
<p><strong>Nein sagen</strong><br />
<strong>Grenzen ziehen</strong><br />
<strong>Selbstfürsorge</strong><br />
<strong>5 gerade sein zu lassen</strong><br />
<strong>Mich auf das Wesentliche fokussieren, hinterfragen</strong><br />
<strong>Resilienz – Dinge annehmen, die ich nicht ändern kann</strong></p>
<p>Das sind alles Dinge, mit denen viele Mütter zu kämpfen haben, die mir begegnen.</p>
<p>Eine Lebenssituation sagt überhaupt nichts darüber aus, wie es einem Menschen geht.</p>
<p>Die alleinerziehende Mama oder der alleinerziehende Papa ist nicht automatisch unzufrieden und die Mama, die alles zu haben scheint ist nicht automatisch zufrieden. Häufig hat die eine Dinge, die die andere sich wünscht und umgekehrt.<br />
Manchmal müssen wir Situationen erstmal so annehmen, wie sie eben sind und uns darüber klarwerden was wir eigentlich anstreben.</p>
<p>Alleinerziehend sein ist nicht einfach. Klar. Aber es muss nicht unwiderruflich dazu führen, dass es uns nicht gut geht.</p>
<p>Dies hier ist kein Hoch auf das Alleinerziehend sein. Manchmal ist es wie es ist und wir müssen das Beste für uns alle daraus machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wenn dir das nächste Mal jemand erzählt, dass er alleinerziehend ist, begegne ihm oder ihr nicht gleich mit einer Bewertung oder einer vorgefertigten Meinung. Frage doch einfach: „Wie geht es dir? Was beschäftigt dich zur Zeit?“</strong></h3>
<p>PS: Ich möchte hier nicht herunterspielen, mit was viele <a href="https://mit-kindern-reifen.de/alleinerziehend-alleinerziehender-am-alleinerziehendsten/">Alleinerziehenden sich jeden Tag herumschlagen müssen</a>.</p>
<p>Da kann der Kampf mit dem Ex sein, der weitergeht oder die Hilflosigkeit, wenn das Kind mit der Trennung nicht klarkommt. Auch alleinerziehende Eltern werden einmal krank (Ein Kleinkind mit einem Migräneanfall zu betreuen, ist ein echter Kraftakt) oder sie sind halt einfach auch mal sehr, sehr müde.</p>
<p>Hinzu kommen finanzielle Sorgen. Einsamkeit, weil sie von zu Hause selten wegkommen. Das Gefühl, unvollständig zu sein, gerade wenn Familie nur als &#8222;Mama, Papa, Kind, Kind, Kind&#8230;&#8220; definiert wird.</p>
<p>Schwierig, diese Gratwanderung hinzubekommen. Einerseits will ich nicht herunterspielen, was es bedeutet, alles &#8222;alleine&#8220; schaffen zu müssen und andererseits will ich klarmachen, dass wir nicht automatisch Opfer dieser Situation sein müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Vielleicht möchte ich dazu animieren, diese Situation als Startpunkt für etwas Neues anzunehmen.</strong></h3>
<p>Ja wahrscheinlich will ich das. Und: Liebe Alleinerziehenden, das Leben wäre so viel einfacher wenn wir uns gegenseitig mehr unterstützen werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mama kurz vorm Burnout? Wie du trotz Zeitmangel auch deinen Bedürfnissen mehr Platz einräumst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 18:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung bewältigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mama Burnout, Als wüssten wir Eltern das nicht alle selbst Man hört sie immer wieder, die guten Ratschläge: Nur wenn es dir gut geht, geht es deinen Kind gut.… Du musst zu allererst auf dich achten… Es bringt doch nichts, wenn du dich kaputt machst… Deine Gesundheit ist das Allerwichtigste… Ja, ja das wissen wir [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-522 size-full" title="Mama Burnout" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/Die-beste-Hilf-ist-Ruhe..png?resize=1080%2C564&#038;ssl=1" alt="Mama Burnout" width="1080" height="564" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/Die-beste-Hilf-ist-Ruhe..png?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/Die-beste-Hilf-ist-Ruhe..png?resize=300%2C157&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/Die-beste-Hilf-ist-Ruhe..png?resize=768%2C401&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/Die-beste-Hilf-ist-Ruhe..png?resize=1024%2C535&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></h4>
<h3></h3>
<h3><strong>Mama Burnout, Als wüssten wir Eltern das nicht alle selbst</strong></h3>
<p>Man hört sie immer wieder, die guten Ratschläge:</p>
<p>Nur wenn es dir gut geht, geht es deinen Kind gut.…</p>
<p>Du musst zu allererst auf dich achten…</p>
<p>Es bringt doch nichts, wenn du dich kaputt machst…</p>
<p>Deine Gesundheit ist das Allerwichtigste…</p>
<p>Ja, ja das wissen wir Mamis und Papis alles. Aber dennoch ist es so verdammt hart und oft einfach auch nicht zufriedenstellend. Vielleicht hast auch du so viele Dinge, die du gerne tun würdest, zu denen du aber nicht kommst.<span id="more-489"></span></p>
<p>Mir geht es gerade so. Ich habe so unglaublich viele Ideen und es frustriet mich sehr, dass ich wohl in den nächsten Monaten nicht dazukommen werde, diese umzusetzen. Und dann ist da auch noch die Pflege von Beziehungen, die in den letzten Jahren einfach viel zu kurz gekommen ist.</p>
<p>Mal ganz davon abgesehen, dass es mir fast unmöglich war, richtige Freundschaften vor Ort aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wieso bist du denn immer so gestresst? Dein Tag ist genauso lang wie meiner!</strong></h3>
<p>Es gibt Dinge am Tag, die erledigt werden müssen, zum Beispiel den Haushalt in einem akzeptablen Zustand zu halten und den Bauch mit zumindest etwas Nahrhaftem zu füllen.</p>
<p><strong>Dann gibt es Dinge, die wir tun wollen, Dinge, die uns am Herzen liegen und die uns wichtig sind.</strong></p>
<p>Nun musste ich bitter realisieren, dass selbst, wenn ich die Dinge, die ich denke, tun zu müssen zu einem Minimum reduziere, mir nicht genug Zeit bleibt, all die Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.</p>
<p>Es gab Tage in der Vergangenheit, an denen ich froh war, wenn ich mir zumindest mal meine Zähne putzen und meine Haare kämmen konnte –</p>
<p><strong>für Herzenzwünsche war da kein Platz.</strong></p>
<p>Meine Tochter wird älter und der Raum, der für mich bleibt, immer etwas größer.</p>
<p>Dennoch habe ich oft das Gefühl, dass meine Liste der Dinge, die ich tun möchte immer länger wird.</p>
<p>Ich könnte mich zum Beispiel den ganzen Tag mit dem Thema Entwicklungspsychologie beschäftigen und schreiben könnte ich, wenn es nach mir ginge auch stundenlang. Nun habe ich aber leider nur am Abend höchstens 2 Stunden für mich.</p>
<p>Diese habe ich auch nur, wenn ich in Kauf nehme, am nächsten Morgen unausgeschlafen in den Tag zu starten.</p>
<p><strong>Ich tauschte also lange Zeit meinen Schlaf gegen ein wenig „Ich-Zeit“ ein.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Manche Dinge sind nicht austauschbar</strong></h3>
<p>Nun wirst du auch schon mal festgestellt haben, dass man eine Weile auch mit wenig Schlaf auskommt…Kaffee wurde mein treuer Begleiter….da ich nun aber immer noch damit beschäftigt bin, an dem Schlafmangel der ersten beiden Lebensjahre meiner Tochter zu knabbern, brauche ich die nötige Ruhe unbedingt.</p>
<p><a href="https://mit-kindern-reifen.de/also-10-dinge-die-ich-erst-tue-seitdem-ich-mama-bin/"><strong>Nur wo kann ich mir die nötigen Ruhepausen holen?</strong></a></p>
<p>Mein Körper hat mir das in den letzten Monaten immer mal wieder mit einer 2-3 tägigen Migräneattacke angekündigt, dass es so nicht ewig weitergehen wird.</p>
<p>Sie gingen immer wieder vorbei und ich hab danach, oft auch schon während des Anfalles, so weiter gemacht wie gehabt.</p>
<p>Nun geht die Übelkeit seit über einer Woche nicht mehr weg und mir wurde endlich klar, dass ich meine Prioritäten anders setzen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Nimmst <a href="https://mit-kindern-reifen.de/meine-antwort-auf-ein-stressiges-familienleben-mehr-freude-weniger-schimpfen/">du dir die nötigen Pausen?</a></strong></h3>
<p>Es ist tatsächlich so, dass in den letzten Jahren jede Minute meines Tages mit irgendetwas gefüllt war.</p>
<p>Es gab kaum Momente, in denen mein <a href="https://mit-kindern-reifen.de/meine-antwort-auf-ein-stressiges-familienleben-mehr-freude-weniger-schimpfen/">Kopf einfach mal entspannen konnte</a>. Darin übe ich mich nun schon seit ein paar Monaten durch <strong>Meditation und Journaling</strong>, aber auch das muss geübt sein.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-524 size-full" title="Mama Burnout" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/mit-kindern-reifen.de-1.png?resize=945%2C756&#038;ssl=1" alt="Mama Burnout" width="945" height="756" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/mit-kindern-reifen.de-1.png?w=945&amp;ssl=1 945w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/mit-kindern-reifen.de-1.png?resize=300%2C240&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/11/mit-kindern-reifen.de-1.png?resize=768%2C614&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></p>
<h3><strong>Mein Weg zu mehr Ruhe und mehr Ich-Zeit</strong></h3>
<p><strong>Was muss denn nun unbedingt in meinen Tag</strong> (damit es mir gutgeht und wir über die Runden kommen), habe ich mich gefragt:</p>
<p>Meine Arbeit (6 Stunden)</p>
<p>Mein Kind (den Rest der Zeit)</p>
<p>Mein Schlaf</p>
<p>Meine Ruhepause für meinen Kopf</p>
<p>Meine Weiterbildung beim Neufeldinstitut</p>
<p>Mein Blog</p>
<p>Etwas Bewegung/Sport</p>
<p><strong>Ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass mir für die Punkte 3-5 höchtens 2-3 Stunden am Abend blieben.</strong></p>
<p>Also was tun, wenn du dich wie im Mama Burnout fühlst, um mehr von dem zu tun, das du tun willst?</p>
<p>Zu allererst habe ich einige Dinge auf sehr viel später verschoben. Denn alles geht nicht und mein Ziel war nicht, meine Zeit zu optimieren.</p>
<p>Sondern mein Ziel war, <strong>mehr Entspannung für meinen Kopf zu bekommen.</strong></p>
<p>Als nächstes stellte ich mir die Frage, welche dieser Dinge kann ich eventuell irgendwie kombinieren.</p>
<p>Dabei kamen mir einige Ideen, die ich auch bereits umsetze:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Schlaf- keinen Kompromiss mehr eingehen.</strong></h3>
<p>Um 22 Uhr ist Zapfenstreich und das Handy bleibt im Wohnzimmer. Dafür habe ich mir extra nochmal einen ganz einfachen Wecker gekauft.</p>
<p>Eine Armbanduhr habe ich mir ebenfalls zugelegt, um mein <strong>Handy und die permanente Ablenkung dadurch immer öfter zu Hause lassen zu können.</strong></p>
<p>Vorm Einschlafen versuche ich die Gedanken abzustellen, indem ich mich auf meinen Atem konzentriere.</p>
<p>Am Anfang fiel mir das so schwer, aber es wird immer leichter. Lange Zeit ging ich mit meinem Handy schlafen- das war eine völlige Überforderung für meine Denkzellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Meine Arbeit</strong></h3>
<p>liegt direkt am Wald, so dass ich die Mittagspause für eine halbe Stunde Spazierengehen nutze.</p>
<p>Am besten alleine. Denn ein Spaziergang, während dem die ganze Zeit geredet wird ist für mich keine Ruhepause, sondern als hochsensibler und lärmempfindlicher Mensch sehr anstrengend.</p>
<p>Um wieder in meine Mitte zu kommen, biete ich mittlerweile selbst eine Journaling-Praxis bei der Arbeit an und kann so auch mich selbst wieder sammeln.</p>
<p>Außerdem nutze ich die vielen Meditationsangebote bei uns in der Firma. Ich kann mich nur immer wieder wundern, wie viele Kollegen gestresst sind und trotzdem von den zahlreichen Angeboten nicht Gebrauch machen.</p>
<p>Mittlerweile habe ich es geschafft, mit meinem Arbeitgeber zu arrangieren, dass ich Montags frei habe, yeah! Also 6 Stunden nur für mich.</p>
<p>Eigentlich war der Plan, in der Zeit zu lernen und an meinem Blog zu arbeiten – aber mein Körper sagt mir ganz klar, dass das nicht so schlau wäre.</p>
<p>Also gehe ich montags morgens zum Sport und danach noch eine halbe Stunde in den Wald.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Minimalismus</strong></h3>
<p>Zu meiner inneren Ruhe brauche ich auch ein Mindestmaß an Ordnung. Ich werde leider ganz unruhig, wenn Dinge herumliegen.</p>
<p>Damit das besser wird in Zukunft bin ich weiterhin dabei, auszumisten und immer mehr Richtung Minimalismus zu leben.</p>
<p>Nichts Unnötiges kaufen und wenn ich etwas Neues kaufe etwas Altes wegmachen. Meine Einstellung ändere ich auch Stück für Stück &#8211; Unordnung erstmal wegschieben und mich um mein Kind kümmern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Fokus</strong></h3>
<p>Meine Kurse in Entwicklungspsychologie habe ich zuvor jederzeit gemacht. Immer hörte ich Kursen zu, während ich etwas Anderes erledigte.</p>
<p>Nun will ich mir 4 Stunden die Woche nehmen, um mich konzentriert nur der einen Sache zu widmen. Multi-Tasking ist auf Dauer sehr anstrengend und frisst unnötig Energie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Der liebe Sport…</strong></h3>
<p>ist in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen, so dass ich mich nicht sehr stark fühle zurzeit. Eher schwach und wenig robust. Das soll sich wieder ändern.</p>
<p>Nun fehlt mir dazu wirklich die Zeit…denn meine Prioritäten lagen leichtsinnigerweise lange Zeit woanders.</p>
<p>Durch die vielen Kopfschmerzen und die Übelkeit der letzten Wochen wurde mir klar, <strong>ohne Gesundheit ist alles nichts</strong>. Also:</p>
<p>Mein Crosstrainer, der seit 4 Jahren unbenutzt in der Ecke steht wird nun wieder benutzt. Zwar nur erstmal 20 Minuten am Tag, aber besser als nichts.</p>
<p>Meine Tochter ist mittlerweile alt genug, dass ich ihr parallel etwas zur Beschäftigung geben kann. Sie hat jetzt sogar Spaß daran und fragt, wann ich endlich wieder Sport mache.</p>
<p>Wenn ich die Stunden zusammenzähle, die ich in der Woche auf dem Spielplatz verbringe, komme ich auf mindestens 10 Stunden. Je nach Jahreszeit auch mehr.</p>
<p>Seitdem meine kleine Turnerin sich mehr und mehr selbst beschäftigt kann ich diese Zeit bewusst für mich nutzen.</p>
<p>Je nachdem, was ich gerade brauche. Entweder zum Entspannen und Gedanken ziehen lassen oder sogar zum Sport machen.</p>
<p>Mein Terraband kann ich überall einsetzen und mittlerweile gibt es bei uns einige Spielplätze mit Sportgeräten. Also hoch mit dem Hintern von der Bank und ein wenig Gymnastik machen.</p>
<p>Ganz bewusst wähle ich hin und wieder Spielplätze aus, auf denen mich nicht alle Eltern kennen. Denn auch stundenlange Gespräche unter Eltern können anstrengend werden – auch wenn ich mich oft über etwas Abwechslung freue.</p>
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<h3><strong>Einschlafbegleitung als Entspannungsritual nutzen</strong></h3>
<p>Und zu guter Letzt. Lange Zeit hat es mich gestresst, dass meine Tochter so eine intensive Einschlafbegleitung braucht.</p>
<p>Seitdem ich die Situation angenommen habe, wie sie ist und das Ritual abends dazu nutzen kann, um selbst herunterzukommen- schläft sie erstens viel schneller ein und zweitens  geht es mir viel besser.</p>
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<h3><strong>Eigene Bedürfnisse ernstnehmen</strong></h3>
<p>So und ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass ich nun den PC ausmachen muss, wenn ich noch etwas Vernünftiges essen will, bevor ich meine Kleine abhole.</p>
<p>So gerne ich jetzt auch noch hier weiterschreiben würde muss ich akzeptieren, dass es eben einfach nicht geht. Meine Grenzen sind erreicht, gesunde Ernährung ist wichtig. In Ruhe kochen auch.</p>
<p><strong>Da ist dann mein Reifungsprozess gefragt und die Adaption.</strong></p>
<p>Beim Thema Adaption habe ich schon oft das Gefühl gehabt, dass ich in der Reifung steckengeblieben bin. Es fällt mir einfach schwer, an den Punkt zu kommen, an dem ich akzeptiere, dass es im Moment nicht anders geht, darüber trauere und weitermache.</p>
<p>Spür in dich hinein. Was sagt dir dein Körper gerade?</p>
<p>Bleib gesund!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/mama-kurz-vorm-burnout-wie-du-trotz-zeitmangel-auch-deinen-beduerfnissen-mehr-platz-einraeumst/">Mama kurz vorm Burnout? Wie du trotz Zeitmangel auch deinen Bedürfnissen mehr Platz einräumst</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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