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Unterschiede zwischen dem Entwicklungsansatz und dem Verhaltensansatz beim Umgang mit Kindern

Der vorherrschende Verhaltensansatz ist so sehr in unseren Köpfen verankert, dass wir manchmal nur durch ein flaues Gefühl in der Bauchgegend erahnen können, dass irgendetwas nicht stimmig ist. Jedenfalls ging es mir so. Bei all den Dingen, die Eltern so tun, um ihren Nachwuchs zu gewünschtem Verhalten zu bewegen hatte ich ein ungutes Gefühl. Oft fühle ich den Schmerz der Kinder richtig mit. Meine Intuition sagte mir, dass ich etwas anders machen will. Als ich dann bei Gordon Neufeld auf die Unterschiede der beiden Ansätze gestoßen bin hatte ich die theoretische Grundlage für mein Bauchgefühl gefunden. Der Verhaltensansatz gibt klare Handlungsanweisungen. Wenn das Kind A tut, dann reagiere mit B. Und vor allem lasse die Konsequenz immer unmittelbar folgen. Der Entwicklungsansatz würde dies so übersetzen: „Ist dein Kind bereits frustriert und verzweifelt, füge noch mehr Gründe für Frustration und Verzweiflung hinzu!“ Denn das machen wir immer und immer wieder, indem wir den Kindern damit drohen ihnen etwas wegzunehmen, das ihnen wichtig ist. Dass das Quatsch ist und niemals den gewünschten Effekt, nämlich die volle Entfaltung …