Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alltagsthemen aus entwicklungspsychologischer Sicht

Warum 4-Jährige genauso rocken wie 1,2, und 3-Jährige – Jedes Alter ist das Beste!

“Welches Alter deines Kindes hast du bis jetzt am meisten genossen?”, werde ich oft gefragt. Meine ehrliche Antwort ist mittlerweile: “Jedes!” ab dem Zeitpunkt, zu dem ich mich darauf eingelassen habe und alles so angenommen habe, wie es gerade war, konnte ich die Zeit wirklich genießen. 

“Zahnlückenpubertät, Autonomiephase und magische Phase”-was steckt dahinter und wieso sind diese Begriffe nicht immer hilfreich

Hat es auch auf dich einen beruhigenden Effekt, wenn du hörst, dass das Verhalten deines Kindes sich ganz einfach mit einer Phase erklären lässt? Dann geht es dir so wie vielen anderen Eltern. Es liegt wohl in der Natur von uns Menschen, dass wir immer alles schön strukturiert einordnen müssen. Aber entwickeln sich Kinder tatsächlich nach einem Schema oder übersehen wir vielleicht etwas, wenn wir herausforderndes Verhalten als eine alterstypische Phase abtun?

Schule jetzt schon oder doch lieber später? Ist mein Kind schon bereit, eingeschult zu werden?

Gerade noch lagen sie winzig klein in unseren Armen und schon stehen sie als Vorschulkind vor uns. Das kann doch gar nicht sein. Mein Kind soll schon in die Schule?!? Soll mein Kind direkt mit sechs Jahren eingeschult werden oder warten wir lieber noch ein Jahr? Diese Frage stellen sich viele Eltern jedes Jahr aufs Neue.

Was hilft Schulkindern wirklich und wie Eltern die unbeschwerte Kindheit schützen können

Die „Mit meinem Text „Förderung, Nachhilfe oder was hilft Kindern wirklich? Wie Eltern ihr Kind gut durch die Schulzeit bringen können.“ bewerbe ich mich für den scoyo ELTERN! Blog Award 2018“ Über Förderung wird viel diskutiert. Frühförderung scheint in aller Munde zu sein. Aber ob so frühe Förderung wirklich der richtige Weg ist, um  allen Kindern zu ermöglichen, in der Schule den Anschluss zu behalten? Sollte die schulische Laufbahn unserer Kinder überhaupt unser höchstes Ziel sein?

Mein Kind weint jeden Morgen bei der Übergabe in der KiTa – Was Eltern tun können und wer braucht denn nun die KiTa, die Kinder oder die Eltern?

Immer wieder schreiben verzweifelte Eltern, meist Mütter, weil sie das Weinen ihrer Kinder morgens beim Abgeben in der KiTa nicht ertragen. Auch ich kenne dieses Gefühl. Es ist schrecklich. Meine Intuition zeigte mir ganz deutlich, dass meine Kleine bei mir sein sollte und nicht in dieser Einrichtung. Dass es eben für uns zu diesem Zeitpunkt nicht passte. Es gibt natürlich auch Kinder, die beim Abgeben weinen und sich vielleicht dennoch gut aufgehoben und sicher fühlen. Hier muss man wirklich sehr differenziert hinschauen. Es eigentlich besser zu wissen, es aber trotzdem tun zu müssen. Schlimm, ich fühle mit jedem weinenden Mutterherz mit. Und mit den Kindern natürlich, denn für diese ist es sicher nicht leichter.

Mein Kind will nicht mehr in den Kindergarten, sekundäre Trennung und wie Eltern damit umgehen können

Probleme im Kindergarten gibt es viele. Es gibt immer mal wieder Phasen, in denen es dem Kind schwerfällt, sich zu trennen oder in denen es überhaupt nicht dortbleiben möchte. Phasen, in denen es scheinbar nicht mit nach Hause möchte, in denen es wegrennt, wenn es abgeholt wird. Defensive Bindungsabwehr habe ich hier schon mal thematisiert. Oft kommen verzweifelte Eltern auf mich zu und wissen nicht, wie sie mit dem Verhalten umgehen sollen.

Ein Meilenstein in der Entwicklung – die ersten gemischten Gefühle und die Geburt des eigenen Willens

Schon in meinem Artikel zum Thema Frustrationstoleranz bin ich auf die Problematik rund um das Mischen von Gefühlen eingegangen. Vorschulkinder sind selten vor 5-7 Jahren in der Lage, Gefühle zu mischen. Bei intensiv fühlenden Kindern kann dies oft wesentlich länger dauern. So war ich sehr gespannt, wann sich das erste Mal bei meiner Tochter ankündigen würde, dass sie mehr als eine Perspektive gleichzeitig einnehmen kann. Desto überraschter war ich als sie neulich, völlig nebenbei beim Autofahren zu mir sagte: „Mama, eigentlich will ich nicht alleine auf den Geburtstag, ich gehe aber trotzdem, weil ich Geburtstage liebe!“

Impulskontrolle – gelernt, beigebracht, geübt oder einfach eine Frage der Reife?

Die Zeit, in der ein Kind noch nicht über eine gewisse Impulskontrolle verfügt, kann Eltern schon mal den letzten Nerv rauben. Wutausbrüche können ungeahnte Kräfte entfalten und haben mich in ihrer Intensität schon des Öfteren überfordert. Es gibt unzählige Ratschläge, Strategien mit dem Kind zu entwickeln, wie es besser mit seiner Wut umgehen kann. Für mich haben diese ganzen Ansätze, die auf das Verhalten abzielen noch nie irgendeinen Sinn gemacht.

Mein Kind klammert und weicht nicht von meiner Seite – wieso das so ist und was die Antwort der Natur dazu ist

Zitatquelle Immer wieder kontaktieren mich Eltern, die sich sorgen, weil ihr Kind zu sehr klammert. Da schwebt immer diese Angst mit, das Kind würde nie selbstständig werden. Was, wenn mein Kind viel zu lange an mir klammern wird? Was wenn es niemals selbstständig in die Welt hinausgeht? Leider wurde unser Verhältnis zum Thema Selbstständigkeit von Kindern durch die aktuell vorherrschende verhaltensorientierten Ansätze sehr geprägt. Ich wünsche mir, das wir endlich wieder auf die Natur vertrauen und völlig normale und gesunde Verhaltensweisen als natürlich hinnehmen.