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	<title>weniger schimpfen Archive - glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</title>
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	<description>Kindern bei Trennung und Scheidung helfen</description>
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		<title>Ferienende, Trennungsschmerz, faule Frustration und Wutanfälle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2017 14:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entwicklungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[weniger schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oft fühle ich mich hilflos. Dieses Gefühl, es eigentlich besser zu wissen, es aber nicht umsetzen zu können. Ich weiß zum Beispiel, dass es meiner Tochter viel besser tun würde, wenn ich sie anstatt um halb drei, bereits um 13 Uhr vom Kindergarten abholen könnte. Leider sind mir die Hände gebunden. Ich muss genug Geld [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-339" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-wissen-meist-was-sie-gerade-wollen.Aber-wisse-nsie-auch-was-sie-brauchen_.png?resize=1080%2C564&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="564" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-wissen-meist-was-sie-gerade-wollen.Aber-wisse-nsie-auch-was-sie-brauchen_.png?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-wissen-meist-was-sie-gerade-wollen.Aber-wisse-nsie-auch-was-sie-brauchen_.png?resize=300%2C157&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-wissen-meist-was-sie-gerade-wollen.Aber-wisse-nsie-auch-was-sie-brauchen_.png?resize=768%2C401&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-wissen-meist-was-sie-gerade-wollen.Aber-wisse-nsie-auch-was-sie-brauchen_.png?resize=1024%2C535&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Oft fühle ich mich hilflos. Dieses Gefühl, es eigentlich besser zu wissen, es aber nicht umsetzen zu können.</p>
<p>Ich weiß zum Beispiel, dass es meiner Tochter viel besser tun würde, wenn ich sie anstatt um halb drei, bereits um 13 Uhr vom Kindergarten abholen könnte. Leider sind mir die Hände gebunden. Ich muss genug Geld zum Leben verdienen.</p>
<p>Trotzdem plagt mich das <strong>schlechte Gewissen</strong>, wenn ich sie abhole und sie völlig neben sich steht. Ich schaffe es nicht, den Augenkontakt zu ihr herzustellen, sie schaut an mir vorbei, wenn ich sie abhole. Sie rennt ihrer Freundin hinterher anstatt in meine Arme.<span id="more-330"></span></p>
<p>Ein klares Zeichen dafür, dass die <strong>Trennung von mir zu lang</strong> und zu schwierig war. Sie schafft es nicht, während den sechs Stunden an mir festzuhalten und ich brauche sehr viel Geduld, um sie wieder an mich zu binden und sie zu entspannen.</p>
<p>Während den drei Wochen Ferien war sie ein anderes Kind. Ausgeglichen, ab und zu ins Spiel vertieft, konzentrierter, beherrschter. Jetzt scheint sie in ständigem Alarmzustand zu sein und macht mich damit völlig nervös. Es fällt mir schwer, ruhig zu bleiben während sie alarmiert durch die Gegend rennt. Jeder noch so kleine Vorfall führt zu ausgedehnten Wutanfällen.</p>
<p>Es ist ein <strong>Gefühl der Hilflosigkei</strong>t, nur kleine Dinge ändern zu können, und ihr nicht das geben zu können, was sie eigentlich braucht.</p>
<p>Dann denke ich mir manchmal, wäre es nicht viel einfacher, einfach alles so zu machen wie viele es machen, ohne groß darüber nachzudenken.</p>
<p>Gestern hat mir jemand einen Satz mitgegeben, der mich beschäftigt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>„Irgendwann wirst du deine Tochter ins Leben entlassen müssen, und zwar so, wie sie unter den Umständen geworden ist. </strong></h3>
<p>Du kannst nicht alles für sie zurechtbiegen. Du kannst nur dein Bestes geben.</p>
<p>Indem du dich permanent hinterfragst und mit Sorgen plagst tust du weder dir noch deiner Tochter einen Gefallen. Die Bedingungen sind nie ideal. Man muss schauen, was man daraus macht.“ Ja, da ist wohl viel Wahres dran.</p>
<p><strong>Dennoch gebe ich nicht auf, den für uns besten Weg zu finden.</strong> Meine Aufgabe als Puffer, zwischen meinem Kind und den gesellschaftlichen Erwartungen, zu erfüllen.</p>
<p>Da zu sein, zu wissen, was sie eigentlich braucht und zu schauen, wie wir es schaffen beide unsere Bedürfnisse zu erfüllen.</p>
<p>Das fühlte sich während den Ferien so viel leichter an. So viel weniger kompliziert und weniger herausfordernd. Sie konnte einfach in Ruhe reifen und sich und die Welt entdecken.</p>
<p>Sie geht gerne in den Kindergarten. Hat dort sehr gute Beziehungen zu den Erziehern und trotzdem merke ich, dass es ihr nicht nur guttut. Und dass es unserer Beziehung nicht nur guttut.</p>
<p>Ich lasse sie ja auch nicht den ganzen Tag fernsehen, nur, weil sie das sehr gerne tut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Junge Kinder wissen meist was sie wollen, aber wissen sie auch, was sie brauchen?</strong></h3>
<p>Vorgenommen habe ich mir nun, da anzusetzen, wo das Problem liegt. Ihr die Trennung irgendwie leichter zu gestalten.</p>
<p>Ihr zu helfen, an mir festzuhalten, so dass unser Band noch aktiviert ist, wenn ich sie nach 6 Stunden wieder abhole.</p>
<p>Ich werde mit ihr gemeinsam überlegen, ob vielleicht ein Foto von mir helfen könnte oder ein Kuscheltier. Irgendetwas, das ihr hilft, sich mit mir verbunden zu fühlen.</p>
<p>Bewusst wurde mir auch wieder, wie wichtig ein harmonischer Morgen ist. Wie wichtig es ist, sie aus dem Schlaf willkommen zu heißen, ihr das Gefühl zu geben, gewollt und geliebt zu werden.</p>
<p>Geduldig zu bleiben, auch wenn ich ihr zum fünften Mal sagen muss, dass sie ihre Socken nun endlich anziehen soll. Denn eine Trennung fällt ihr noch schwerer, wenn etwas zwischen uns steht.</p>
<p><strong>Also werde ich den Fokus am Morgen darauflegen, die Beziehung und Verbundenheit zu stärken, so dass sie in der Zeit im Kindergarten davon gestärkt ist.</strong></p>
<p>Es ist manchmal so hart, keinen besseren Ausweg zu finden. Sich so viele Gedanken zu machen, die viele Mitmenschen zum Kopfschütteln veranlassen.</p>
<p>Es besser zu wissen und trotzdem keine zufriedenstellende Lösung zu finden. Und das alles alleine tragen zu müssen, das ist manchmal einfach nur anstrengend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn du als Alleinerziehende deine Familie auf einen guten Weg bringen möchtest,</strong><a href="https://mit-kindern-reifen.de/fuer-alleinerziehende-angebote-und-freebie/trennung-mit-kindern-impulse-fuer-ein-leichteres-leben/"> dann hole dir hier mein PDF</a>:</p>
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		<title>12 Dinge, die mir mein Leben mit Kleinkind erleichtern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2017 07:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehung und Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[mehr Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[weniger schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten zwei Jahre waren herausfordernd, sehr herausfordernd. Geprägt von schlaflosen Nächten, einem völlig überstimulierten Kind und viel Verzweiflung. Dabei wollte ich mein Kind doch einfach nur genießen. Trotzdem denke ich an die Zeit gerne zurück. Vor kurzem habe ich mir die Frage gestellt, wieso mein Alltag mit meiner Tochter nun plötzlich so viel entspannter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-332" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/mit-kindern-reifen.de-2.png?resize=1080%2C564&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="564" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/mit-kindern-reifen.de-2.png?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/mit-kindern-reifen.de-2.png?resize=300%2C157&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/mit-kindern-reifen.de-2.png?resize=768%2C401&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/09/mit-kindern-reifen.de-2.png?resize=1024%2C535&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" />Die ersten zwei Jahre waren herausfordernd, sehr herausfordernd. Geprägt von schlaflosen Nächten, einem völlig überstimulierten Kind und viel Verzweiflung. Dabei wollte ich mein Kind doch einfach nur genießen. Trotzdem denke ich an die Zeit gerne zurück.</p>
<p>Vor kurzem habe ich mir die Frage gestellt, wieso mein Alltag mit meiner Tochter nun plötzlich so viel entspannter ist. Was hat sich geändert? Was hätte mir vielleicht in den esten zwei Jahren geholfen, gelassener mit der Situation umzugehen?<span id="more-317"></span></p>
<p>Es gibt viele Aspekte, die ich in den letzten 2 Jahren geändert habe.</p>
<ol>
<li>Ich höre mehr in mich hinein und achte auf meine Bedürfnisse. Was fühle ich, was braut sich in mir zusammen, und was brauche ich, um nicht gleich auszuflippen?</li>
<li>Bevor ich mich für etwas entscheide, stelle ich mir die Fragen: Braucht mein Kind das nun wirklich?  Wie kann ich heute die Bedürfnisse meiner Tochter und die meinigen stillen? (und nein, ein Kind braucht nicht pausenlos Programm, etwas Langeweile hat noch niemandem geschadet)</li>
<li>Außerdem habe ich mich aus einer destruktiven Beziehung gelöst, um endlich wieder mir selbst näherzukommen. Das war ein schwieriger Schritt, aber der einzig Richtige. So kann ich meine Energie dort einsetzen, wo sie dringend benötigt wird.</li>
<li>Ich habe unsere materiellen Ansprüche minimiert um mehr Zeit für meine Kleine und auch für mich zu haben. Ganz nach dem Motto: <strong>Kinder brauchen Zeit, nicht Geld.</strong></li>
<li>80 % sind meine neuen 100 %. <strong>Es muss nicht immer alles perfekt sein</strong>:                                                                                                                              -ein praktischer Haarschnitt spart mir morgens mindestens 15 Minuten         &#8211; Chaos erstmal im Keller verstecken (niemandem verraten bitte)                  -5 gerade sein lassen, lasse ich sie jetzt noch einen weiteren Tag mit zerzausten Haaren herumlaufen oder versaue ich uns den ruhigen Abend in dem ich sie jetzt noch völlig übermüdet in die Badewanne sitze? Eine Katzenwäsche und ein friedlicher Abend sind mir so viel mehr wert als jederzeit saubere Haare.                                                                                               &#8211; Kartoffeln, Karotten und ein Ei oder Grießbrei mit Banane sind auch ein Mittagessen</li>
<li>Situationen, die für mein Kind schwierig sind, gehe ich aus dem Weg bis sie die Reife dazu hat. Ich habe Spielplätze mit vielen Kindern eine lange Zeit gemieden, weil es dort immer nur Stress gab. Von einem Tag auf den anderen konnte sie plötzlich mit anderen Kindern spielen, ohne ihnen die Schaufel auf den Kopf zu schlagen.</li>
<li>Bindung, Bindung und Bindung. Wohl die größte Stütze im täglichen Wahnsinn. Seit meine Kleine 3,5 Jahre alt ist, kooperiert sie und hört meistens auf mich. Wenn denn die Bindung aktiviert ist. Plausibel, wenn man sich mit den verschiedenen Bindungstiefen auseinandergesetzt hat. <strong>Wenn ich merke, der Tag wird schwierig, fokussiere ich auf unsere Beziehung und lasse alles andere liegen. Meist löst sie sich dann von ganz alleine wieder, wenn sie ihren Nähetank gefüllt hat.</strong></li>
<li>Rituale, Strukturen und Alltag. Wenn meine Kleine weiss, was als nächstes kommt muss ich ihr nicht ständig sagen, was sie zu tun hat.</li>
<li>Ich mache so wenig Termine wie möglich. Mir tun die Kinder immer so leid, wenn sie in Eile vom Kindergarten abgeholt werden weil sie nun unbedingt zum Ballett, Singen oder Turnen müssen. Ich hole meine Tochter ab und setze mich meist mit ihr auf den Spielplatz nebenan. Dort picknicken wir, kommen beide runter und haben Spaß. Der Satz &#8222;komm schnell, wir haben keine Zeit&#8220; kommt so nur noch sehr selten über meine Lippen. So haben wir viel mehr stressfreie, entspannte Zeit und können die kleinen alltäglichen Wunder bestaunen.</li>
<li>In Situationen, in denen ich mich ärgere, versuche ich bei mir zu bleiben. Wieso ärgert mich das jetzt so kolossal? Was passiert hier gerade? Was will mein Kind mir damit sagen? Wieso ist sie nun emotional so überfordert, dass sie sich so verhält? Das ist der schwierigste Punkt für mich. Manchmal will ich einfach nur, dass die Dinge funktionieren. Manchmal will ich mich einfach nur mit meiner Freundin unterhalten, ohne, dass mein Kind sich völlig daneben verhält. Einfach mal eine Stunde keine Rücksicht nehmen. Aber das funktioniert nicht. Jedenfalls nicht mit so kleinen Kindern. Und so laufe ich immer wieder gegen diese Mauer und verhalte mich wie eine 3-Jährige. Versuche, mit Nachdruck etwas durchzusetzen, von dem ich eigentlich weiß, dass meine Tochter es gar nicht kann. Da ist meine Adaption gefragt.</li>
<li>Ich nutze jede Minute, die sich mir bietet, um mich zu sammeln und wieder zu Kräften zu kommen. Übe mich in Achtsamkeit und beschäftige mich sehr mit meinen eigenen Themen.</li>
<li>Mein schlechtes Gewissen beobachten und so gut es geht ablegen. <a href="https://mit-kindern-reifen.de/was-benoetigt-mein-kind-denn-nun-zur-reifwerdung/">Was braucht mein Kind?</a> <strong>Liebe, Geborgenheit, einen sicheren Ort, Verständnis, Nahrung, Wärme, soziale Kontakte zu Erwachsenen – und das alles bekommt sie und ich gebe mein Bestes. Wozu also ein schlechtes Gewissen?</strong></li>
</ol>
<p>Was fällt dir dazu noch ein? Was erleichtert dir dein Leben mit deinem Kleinkind oder Vorschulkind? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.</p>
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		<title>12 Dinge, die ich niemals zu meinem Kleinkind sagen wollte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 08:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehung und Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[mehr Gelassenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Geburt meines Kindes konnte ich mir nicht im Entferntesten vorstellen, was auf mich zukommen würde. Meine Erwartungen waren ziemlich naiv und ich war tiefenentspannt. Das würde schon alles werden. Schon bevor meine Kleine das Licht der Welt erblickte wusste ich für mich, dass es Sätze gibt, die ich niemals zu meiner Tochter sagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/12-dinge-die-ich-niemals-zu-meinem-kleinkind-sagen-wollte/">12 Dinge, die ich niemals zu meinem Kleinkind sagen wollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3216" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/BB-Dinge-die-ich-niemals-zu-meinem-Kleinkind-sagen-wollte-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/BB-Dinge-die-ich-niemals-zu-meinem-Kleinkind-sagen-wollte-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/BB-Dinge-die-ich-niemals-zu-meinem-Kleinkind-sagen-wollte-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/BB-Dinge-die-ich-niemals-zu-meinem-Kleinkind-sagen-wollte-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></p>
<p>Vor der Geburt meines Kindes konnte ich mir nicht im Entferntesten vorstellen, was auf mich zukommen würde. Meine Erwartungen waren ziemlich naiv und ich war tiefenentspannt. Das würde schon alles werden. Schon bevor meine Kleine das Licht der Welt erblickte wusste ich für mich, dass es Sätze gibt, die ich niemals zu meiner Tochter sagen möchte. Ich konnte mir gar nicht erklären, wie Eltern dazu kommen, solche Sätze von sich zu geben. Heute kann ich es sehr gut nachvollziehen, wenn ich auch weiterhin an meinem Vorhaben festhalte.</p>
<p><span id="more-307"></span></p>
<p>Seit der Geburt sind vier Jahre vergangen und ich kann relativ zufrieden mit mir sein, auch wenn das ein oder andere dann doch mal über meine Lippen kam. Aber manchmal ist die Verzweiflung so groß, dass man sich nicht mehr anders zu helfen weiß.</p>
<p>Im Rückblick völlig unverständlich, denn keiner dieser Sätze bringt Eltern langfristig dahin wo sie sein sollten. <strong>Nämlich in einer stabilen, vertrauensvollen und guten Kind-Eltern-Beziehung.</strong></p>
<p>Alle diese Sätze, die mir einfallen, arbeiten geradezu gegen eine sichere Beziehung, dabei brauchen unsere Kinder doch so dringend <strong>ihren sicheren Heimathafen.</strong></p>
<p>Ich denke, jedes Elternteil hat diese Sätze schon mal gehört oder vielleicht auch selbst verwendet. Es ist der erste Schritt, der zählt. Einfach mal die Dinge hintergfragen, die wir zu unseren Kindern sagen und schauen, was diese mit der Kind-Eltern Beziehung machen.</p>
<ol>
<li>Wenn du&#8230;nicht machst, dann….</li>
<li>Okay, dann gehe ich ohne dich nach Hause. (Wohl einer der schlimmsten Sätze für ein Kleinkind! Sie werden geradezu mit dem Gesicht in ihre größte Angst; die Trennung; gestoßen)</li>
<li>Heute warst du aber sehr brav.</li>
<li>Dessert gibt es nur für die Kinder, die auch etwas Anderes gegessen haben.</li>
<li>Sei doch endlich mal ruhig! (ich gebe zu, dieser Satz ist mir zu meiner eigenen Schande in den letzten Wochen häufig über die Lippen gekommen. Manchmal kann ich einfach nicht mehr. Mir dreht sich oft der Kopf nach einem Tag voller Sätze und ohne Pausen. Ich würde so gerne mal meine eigenen Gedanken wieder hören&#8230;)</li>
<li>Schau dir mal deine Freundin an, wie sie das so toll kann. (oder so ähnlich, niemals will ich meine Kleine mit anderen vergleichen und sie dann auch noch in die Situation bringen, sich schlecht zu fühlen)</li>
<li>Nein, ich will dir jetzt nicht zuhören.</li>
<li>Gleich gehst du auf dein Zimmer!</li>
<li>Hör endlich auf, zu weinen.</li>
<li>Es ist nichts passiert! Das ist nicht schlimm!</li>
<li>Du brauchst keine Angst zu haben.</li>
<li>Stell dich doch nicht so an!</li>
</ol>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-336 size-full" title="Dinge die ich niemals zu meinem Kleinkind sagen wollte" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/Es-2-1.png?resize=1080%2C564&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="564" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/Es-2-1.png?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/Es-2-1.png?resize=300%2C157&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/Es-2-1.png?resize=768%2C401&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/08/Es-2-1.png?resize=1024%2C535&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></strong></p>
<p>Das sind die Sätze, die mir in meinem Alltag am häufigsten begegnen und die ich als sehr störend für eine vertrauensvolle und sichere Kind-Eltern Beziehung empfinde. Außerdem bewirken sie, wenn überhaupt, nur kurzfristige „Erfolge“ in Verhaltensänderung. Wir sollten uns aber immer bewusstmachen, dass diese angeblichen Erfolge auf Angst, Panik und Druck beruhen. Kein Ort, an dem man mit seinem Kind sein möchte.</p>
<p>Welche Sätze fallen dir ein?</p>
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		<title>Mein Kind hört nicht auf mich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 18:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung und Bindung]]></category>
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		<category><![CDATA[weniger schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder erzählen mir völlig ratlose Eltern, dass ihre Kinder nicht auf sie hören. Oft fühlen sie sich damit alleine. Dabei geht es vielen Eltern so. Es gibt sie, die Kinder, die von Anfang an auf ihre Eltern hören. Es gibt aber eben Kinder, die dies nicht tun. Auch ich hatte in den ersten 3,5 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-3881 size-full" title="Kind hört nicht auf mich" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/Mein-Kind-hoert-nicht-auf-mich-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="Mein Kind hört nicht auf mich, Kind macht was es will, Kind hört auf kein Nein, Mein Kind reagiert nicht, wenn ich was sage, mein Kind rennt auf die Straße, Mein Kind scheint überhaupt nicht auf mich zu hören" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/Mein-Kind-hoert-nicht-auf-mich-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/Mein-Kind-hoert-nicht-auf-mich-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/Mein-Kind-hoert-nicht-auf-mich-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Immer wieder erzählen mir völlig ratlose Eltern, dass ihre<strong> Kinder nicht auf sie hören.</strong> Oft fühlen sie sich damit alleine. Dabei geht es vielen Eltern so.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt sie, die Kinder, die von Anfang an auf ihre Eltern hören. Es gibt aber eben Kinder, die dies nicht tun. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch ich hatte in den ersten 3,5 Lebensjahren das Problem, dass meine Tochter <strong>auf ein „nein“ noch nicht mal reagierte.</strong></span></p>
<p><span id="more-183"></span></p>
<h3></h3>
<h3><strong>Die Bindung sorgt für Kooperation</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erst als ich mich mit den</span><a href="https://mit-kindern-reifen.de/diese-kinder-koennen-gar-nicht-spielen/"><span style="font-weight: 400;"> verschiedenen Bindungsstufen</span></a><span style="font-weight: 400;"> auseinandergesetzt hatte, konnte ich mich zurücklehnen und die Situation annehmen, wie sie war.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kleinkinder sind noch nicht sehr tief an uns gebunden und sehen nur sich selbst. Sie können sich nicht in andere Personen hineinversetzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Selbst wenn wir ihnen sagen, dass wir etwas nicht wollen, können sie dies in einem so jungen Alter noch nicht immer umsetzen. Denn sie wollen es ja trotzdem tun.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Klein- und Vorschulkinder können nur eine Perspektive einnehmen</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztens habe ich meine Kleine gefragt, ob sie denn überhaupt zu ihrer Freundin gehen möchte. Sie konnte die Frage gar nicht beantworten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Immer wieder hat sie mir gesagt: „Mama, Frieda will, das ich heute zu ihr komme!“.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie hatte nur die eine Perspektive, nämlich die ihrer Freundin. Sie kann in dem Moment nicht erfassen, was sie selbst will.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So hat sie auf dem Spielplatz auch jetzt mit 4 Jahren noch oft das Problem, dass sie nicht verstehen kann, wenn ein Kind nicht mit ihr spielen will. Denn sie will ja mit dem anderen Kind spielen. Dass das andere Kind das vielleicht nicht will, kann sie in dem Moment nicht realisieren, geschweige denn danach handeln.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Vorbeugen, vorbeugen, vorbeugen</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">So ist es auch oft gewesen, wenn ich ihr gesagt habe, dass ich etwas nicht will. Sie hat es meist trotzdem getan. Mir blieb nur übrig, vorbeugend zu handeln, wenn es mir wirklich wichtig war.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wann fangen Kinder an, zu hören?</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Je tiefer die Bindungswurzeln reichten, desto einfacher wurde es mit der Kooperation. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine wirkliche Veränderung konnte ich <strong>um ihren 3. Geburtstag</strong> herum bemerken. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht sehr viel über die Bindungstiefen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seitdem ich weiß, dass sich Kinder mit 3 Jahren, wenn alles optimal verläuft, über Zusammengehörigkeit und Loyalität binden, ist mir auch klar, wieso es ab dem Alter einfacher wurde. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie fangen an, es ihren Bindungspersonen recht machen zu wollen und die Begleitung der Kinder wird um einiges einfacher und entspannter.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Lemo Largo, Schweizer Kinderarzt und Buchautor bringt es in einem Interview mit dem Deutschlandfunk auf den Punkt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„</span><a href="http://www.deutschlandfunk.de/tyrannische-kinder-die-bindung-macht-sie-gehorsam.694.de.html?dram:article_id=350889"><span style="font-weight: 400;">Wenn Kinder gut gebunden sind, dann akzeptieren sie, was die Eltern sagen. Wenn sie nicht gut gebunden sind, dann fühlen sie sich abgelehnt.“</span></a></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-269 " title="mein Kind hört nicht auf mich" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/hip.png?resize=390%2C327&#038;ssl=1" alt="mein Kind hört nicht auf mich, wieso hört mein Kind nicht auf mich? Wieso reagiert mein Kind auf kein Nein, Kind macht was es will" width="390" height="327" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/hip.png?w=940&amp;ssl=1 940w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/hip.png?resize=300%2C251&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/07/hip.png?resize=768%2C644&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3><strong>Erziehungsmaßnahmen stehen einer tiefen Bindung im Weg</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit üblichen <strong>Disziplinierungsmaßnahmen belasten wir die Beziehung/Bindung</strong> noch mehr und schaffen uns ein weit größeres Problem in der Zukunft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Würde es demnach nicht Sinn machen, immer in die Beziehung zu investieren und dem Kind zu vertrauen, dass es an den Punkt kommt, an dem es unsere Anweisungen akzeptiert und besser auf uns hört?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Müssen Kinder denn wirklich immer hören?</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mal ganz davon abgesehen, dass Kinder nicht immer auf uns hören sollen. Mir geht es hier um Situationen, in denen wir die Verantwortung übernehmen müssen, da es um das Wohl des Kindes geht. Ein Kind muss nicht ständig und in jedem Zusammenhang hören.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielmehr geht es darum, die verschiedenen Bedürfnisse festzustellen und <strong>gute Lösungen für alle Beteiligten</strong> zu finden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Manche Situationen sind jedoch einfacher und entspannter, wenn wir uns darauf verlassen können, dass unser Kind auf uns hört. Wobei ich auch da vorsichtig wäre.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Klein- und Vorschulkinder handeln oft impulsiv</strong>, so dass wir uns nie 100% sicher sein können, dass sie z.B. an der Straße stehen bleiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch ein Punkt zum Schluss: <strong>Kinder haben immer gute Gründe</strong>, weshalb sie nicht zuhören scheinen. Sie stehen für sich ein und sehen in jungen Jahren ihr Bedürfnis im Vordergrund.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erwachsene können vieles lernen, wenn sie sich auf die Sichtweise des Kindes einlassen und mit ihnen hin und wieder die Welt mit kindlichen Augen sehen.</span></p>
<p><strong>Wir wollen keine Kinder, die immer hören. Darum geht es in diesem Artikel nicht. Aber Kinder, die in bestimmten Situationen auf ein &#8222;Nein&#8220; hören, leben einfach sicherer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="ac-designer-copy"><strong><span class="ac-designer-copy">Wenn du über Trennung nachdenkst oder bereits getrennt bist und Kinder unter 7 Jahren hast, dann solltest du unbedingt dieses Video anschauen.</span></strong></p>
<p class="ac-designer-copy"><span class="ac-designer-copy"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-2743" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2022/12/Video-Freebie-Teil-1.jpg?resize=531%2C277&#038;ssl=1" alt="" width="531" height="277" /><br class="ac-designer-copy" /><br class="ac-designer-copy" />In dem Video erfährst du 3 wichtige Dinge:<br class="ac-designer-copy" /></span></p>
<ul class="ac-designer-copy">
<li class="ac-designer-copy"><span class="ac-designer-copy">Weshalb die 3 gängigen <strong class="ac-designer-copy">Umgangsmodelle Residenzmodell, Wechselmodell und Nestmodell</strong> nur als grobe Richtschnur dienen können.</span></li>
<li class="ac-designer-copy"><span class="ac-designer-copy">Weshalb <strong class="ac-designer-copy">Kleinkinder und Vorschulkinder bei der Trennung</strong> der Eltern besondere Begleitung brauchen.</span></li>
<li class="ac-designer-copy"><span class="ac-designer-copy">Weshalb der Satz „<strong class="ac-designer-copy">Die Kinder leiden am meisten“</strong>, unreflektierter Bull*it ist.</span></li>
</ul>
<p>Wenn du deine Email-Adresse einträgst, sende ich dir den Link zum Video:</p>
<p>[activecampaign form=9]</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Mein Kleinkind verhält sich unsozial</title>
		<link>https://mit-kindern-reifen.de/mein-kleinkind-verhaelt-sich-unsozial-oder-falsche-erwartungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 20:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehung und Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[mehr Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[weniger schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Kind ist unsozial &#160; Erst gestern berichtete mir eine aufgebrachte Mutter, dass ihr gerade 4-Jähriger Sohn einigen Tests unterzogen wurde. Das Ergebnis war, dass seine sozialen Kompetenzen nicht altersgemäß ausgeprägt seien. Ich wiederhole: das Kind ist 4! Ihr wurde vom betreuenden Arzt empfohlen, ihn unbedingt wieder gegen seinen Willen in den Kindergarten einzugewöhnen, um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3206" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-mein-kind-ist-unsozial-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-mein-kind-ist-unsozial-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-mein-kind-ist-unsozial-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-mein-kind-ist-unsozial-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></p>
<h3></h3>
<h3><strong>Mein Kind ist unsozial</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erst gestern berichtete mir eine aufgebrachte Mutter, dass ihr gerade 4-Jähriger Sohn einigen Tests unterzogen wurde. Das Ergebnis war, dass seine sozialen Kompetenzen nicht altersgemäß ausgeprägt seien.</p>
<p>Ich wiederhole: das Kind ist 4!</p>
<p>Ihr wurde vom betreuenden Arzt empfohlen, ihn unbedingt wieder gegen seinen Willen in den Kindergarten einzugewöhnen, um <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverhalten">soziale Kompetenzen</a> mit Gleichaltrigen zu üben.</strong> (Obwohl seine Mama sowieso zu Hause ist und ihn gerne zu Hause betreuen würde)</p>
<p><span id="more-122"></span></p>
<p><strong>Wann wurde uns eigentlich eingeredet, dass Kleinkinder sich gegenseitig benötigen, um Rücksicht und andere soziale Verhaltensweisen zu erlernen?</strong></p>
<p>Ist dies in Großfamilien gegeben? Oder im Dorfverband? Oder treffen da nicht viel eher Menschen verschiedenen Alters zusammen?</p>
<p>Ein Ort mit vielen Gleichaltrigen oft ein Ort unglaublicher Frustration und Stress? Kindern in dem Alter fehlen einfach noch viele Kompetenzen, die sich noch entwickeln dürfen.</p>
<p>Der Satz &#8222;mein kind ist unsozial&#8220;, macht die falschen Erwartungen vieler Erwachsenen deutlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Kinder in diesem Alter verhalten sich von Natur aus unsozial.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Teilen, abwägen, entschuldigen, abwechseln, abwarten, das sind alles Dinge, die bestimmte Entwicklungsschritte voraussetzen.</p>
<p>Wie soll ein 4 Jähriger seine Impulse im Zaum halten wenn er mit viel Frustrationen konfrontiert wird. Wie sollen Kleinkinder solche Herausforderungen &#8222;unter sich regeln&#8220;? (wie man so oft zu hören bekommt)</p>
<p>Soziale Kompetenzen werden durch verschiedene Reifungsprozesse hervorgebracht, die man nicht beschleunigen kann.</p>
<p>Wir können ungünstige Bedingungen aus dem Weg räumen und dem Kind den Ruhepol bieten, den es zur Reifwerdung benötigt.</p>
<p><strong>„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!“</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-123" title="mein kind ist unsozial" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Gras-w%C3%A4chst-nicht-schneller-wenn-du-daran-ziehst-1.png?resize=394%2C394&#038;ssl=1" alt="mein kind ist unsozial" width="394" height="394" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Gras-w%C3%A4chst-nicht-schneller-wenn-du-daran-ziehst-1.png?w=800&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Gras-w%C3%A4chst-nicht-schneller-wenn-du-daran-ziehst-1.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Gras-w%C3%A4chst-nicht-schneller-wenn-du-daran-ziehst-1.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Gras-w%C3%A4chst-nicht-schneller-wenn-du-daran-ziehst-1.png?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Gras-w%C3%A4chst-nicht-schneller-wenn-du-daran-ziehst-1.png?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w" sizes="(max-width: 394px) 100vw, 394px" /></p>
<p>Die Zeit, die wir unseren Kindern zum Reifwerden geben, wird immer kürzer. Mittlerweile werden Eltern, die ihre Kinder nicht mit einem Jahr in die Kita geben, bereits dazu genötigt, sich zu rechtfertigen.</p>
<p><strong>Wenn wir als Eltern erstmal wissen, dass <a href="https://mit-kindern-reifen.de/ein-meilenstein-in-der-entwicklung-die-ersten-gemischten-gefuehle-und-die-geburt-des-eigenen-willens/">Kinder unter 6 kaum zu gemischten Gefühlen fähig sind</a>, leuchtet uns auch ein, dass sie nicht dazu in der Lage sind sich selbst zu regulieren.</strong> Ein frustrierender Kindergartentag ist da oft genug, um aggressives Verhalten zu Tage zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Dass ein Kind unsoziales Verhalten zeigt, ist also nichts Ungewöhnliches.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die gemischten Gefühle entwickeln sich frühestens zwischen dem 5.-7. Lebensjahr, bei sehr sensitiven Kindern noch </strong>später. So lange das Kind aber nicht „einerseits, andererseits“ und „sowohl, als auch“ fühlen kann, wird es immer seinem ersten Impuls folgen.</p>
<p>Es kann nur eine Sache zu jeder Zeit.</p>
<p>Gemischte Gefühle sind die Früchte eines Reifungsprozesses. Die präfrontale Hirnrinde muss dazu gut entwickelt sein. Erst dann ist das Kind auch in der Lage, in frustrierenden Situationen verschiedene Gefühle zu fühlen. Dann ist es langsam in der Lage, weniger impulsiv zu reagieren und auch mal die Perspektive seines Gegenübers zu betrachten.</p>
<p>Dies ist kein Beitrag über die Sinnhaftigkeit oder Unsinnigkeit früher Sozialisierung. Es geht mir viel eher darum, zu vermitteln, dass ein Kind, das nicht in den Kindergarten geht, sicher nicht deswegen keine sozialen Kompetenzen entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was brauchen Kinder denn?</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um sich zu entwickeln brauchen Kinder vor allem verlässliche Bindungen an fürsorgliche Erwachsene. Dadurch finden sie zu Ruhe, sie müssen also nicht dafür arbeiten, um angenommen und geliebt zu werden.</p>
<p>Wenn sie dann noch die Sicherheit und Geborgenheit erfahren, die sie benötigen und genug Raum für Spiel haben,. sind das gute Voraussetzungen für ihre Entwicklung. In welchem Umfeld diese dann stattfindet, ist von Kind zu Kind unterschiedlich.</p>
<p>Diese Entwicklung braucht Zeit&#8230;.und davon haben unsere Kleinkinder leider immer weniger.</p>
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			</item>
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		<title>Gut gemeint – Kleinkind mit guter Absicht &#8211; Schimpfen unerwünscht</title>
		<link>https://mit-kindern-reifen.de/gut-gemeint-kleinkind-mit-guter-absicht-schimpfen-unerwuenscht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 20:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehung und Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[mehr Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[weniger schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schimpfen mit Kindern Schimpfen lässt uns Eltern mit einem unguten Gefühl zurück. Eigentlich wissen wir, dass es sowieso nichts an der Situation ändert und dass wir unserem Kind Unrecht damit tun. Und trotzdem fällt es uns schwer, Erziehung ohne Schimpfen zu leben. Gut gemeint sieht auf den ersten Blick nicht immer so erfreulich aus, vor [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/gut-gemeint-kleinkind-mit-guter-absicht-schimpfen-unerwuenscht/">Gut gemeint – Kleinkind mit guter Absicht &#8211; Schimpfen unerwünscht</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3198" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kinder-begleiten-ohne-schimpfen-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kinder-begleiten-ohne-schimpfen-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kinder-begleiten-ohne-schimpfen-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kinder-begleiten-ohne-schimpfen-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></p>
<h3><strong>Schimpfen mit Kindern</strong></h3>
<p>Schimpfen lässt uns Eltern mit einem unguten Gefühl zurück. Eigentlich wissen wir, dass es sowieso nichts an der Situation ändert und dass wir unserem Kind Unrecht damit tun. U<strong>nd trotzdem fällt es uns schwer, Erziehung ohne Schimpfen zu leben.</strong></p>
<p>Gut gemeint sieht auf den ersten Blick nicht immer so erfreulich aus, vor allem wenn ein Kleinkind involviert ist. <strong>Kinder tun nichts mit einer bösen Absicht.</strong> Es lohnt sich, inne zuhalten und zu ergründen, weshalb es etwas getan hat. So gut wie immer steckt hinter dem Verhalten eine gute Absicht.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-119" title="Erziehung ohne Schimpfen" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Potential-des-Menschen-zu-wachsen-ist-unendlich...wenn-er-sich-sicher-f%C3%BChlt.png?resize=516%2C516&#038;ssl=1" alt="Erziehung ohne Schimpfen" width="516" height="516" srcset="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Potential-des-Menschen-zu-wachsen-ist-unendlich...wenn-er-sich-sicher-f%C3%BChlt.png?w=800&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Potential-des-Menschen-zu-wachsen-ist-unendlich...wenn-er-sich-sicher-f%C3%BChlt.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Potential-des-Menschen-zu-wachsen-ist-unendlich...wenn-er-sich-sicher-f%C3%BChlt.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Potential-des-Menschen-zu-wachsen-ist-unendlich...wenn-er-sich-sicher-f%C3%BChlt.png?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Potential-des-Menschen-zu-wachsen-ist-unendlich...wenn-er-sich-sicher-f%C3%BChlt.png?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w" sizes="(max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p>Kinder wissen es in der Regel besser, können aber oft nicht danach handeln. Sie sind im Hier und Jetzt und vergessen auch schon mal, dass wir ihnen 15 Minuten zuvor bereits gesagt haben, sie sollen mit den Schuhen nicht an die weiße Wand treten.</p>
<p>In Situationen, in denen ich am liebsten anfangen würde,<a href="http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2015/10/freches-grinsen-oder-lachen-bei-kindern-warum-das-beschwichtigen-statt-provozieren-soll.html"> zu schimpfen</a>, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht einmal tief einzuatmen und inne zuhalten. Leider klappt das nicht immer. Hängt natürlcih auch davon ab, wie ausgeruht und entspannt ich gerade bin.</p>
<p>Deshalb ist es so wichtig, dass wir versuchen, gut auf uns zu achten. Nur wenn auch unsere Bedürfnisse halbwegs beachtet werden, können wir ruhig und gelassen reagieren. Wenn es mir gelingt, erstmal ruhig zu bleiben, dann überlege ich zuerst.</p>
<h3><strong>Dabei spiele ich alle verschiedenen Variationen der Situation in meinem Kopf durch und überlege mir, was nun meine Kleine eigentlich vorhatte?</strong></h3>
<p>Ich bin immer wieder baff, wie häufig es vorkommt, dass eine wirklich liebe und einfache Absicht hinter dem Malheur steckte.</p>
<p>Heute gleich ein paar Situationen…und davon habe ich unzählige jeden Tag.</p>
<p><strong>Situation 1:</strong></p>
<p>Heute zum Beispiel, hat meine Tochter wie wild im Sand gegraben und dabei den Sand einem Mädchen volle Kanne ins Gesicht geschleudert. Sie hörte gar nicht mehr auf, bis ich sie unterbrechen konnte. Tiiiiiiiief einatmen….überlegen…dann: „Schaaaatz, was hast du denn vor?“ (nachdem ich mich bei dem anderen Mädchen entschuldigt, und den Sand von ihrem Pulli gefegt habe).</p>
<p><strong>Meine Kleine schaut mich mit großen Augen an: &#8222;Mama, ich suche nassen Sand damit ich dir damit ein Eis machen kann.“</strong></p>
<p>Noch vor einem Jahr hätte ich so reagiert: „nein, hör auf. Aufhören, sofort…du willst doch auch keinen Sand in deinem Gesicht haben…bla, bla, bla“ (in einem Ohr rein, durch das andere Ohr wieder raus)</p>
<p>Am Abend, als unsere Verbindung gerade sehr stark war habe ich die Situation nochmal kurz thematisiert und versucht sie dafür zu sensibilisieren, und den Willen in ihr hervorzurufen, in Zukunft niemandem mehr Sand über zuwerfen. Sie dazu zu ermutigen, es zu versuchen.</p>
<p><strong>Situation 2:</strong></p>
<p>Wir kommen voller Sand in den Kleidern zu Hause an. Die Kleine, mal wieder schneller als ich, verschwindet in meinem Schlafzimmer. Irgendwann ruft sie ganz leise und zeigt mir ihre nasse Hose. Sie hat Pipi in mein frisch bezogenes Bett gemacht und es lief durch bis zur Matratze. Schnauf! Tief einatmen…ich muss zugeben, ich hatte diesen Gedanken:</p>
<p>„Hat sie das nun extra gemacht?!?! Das kann doch nicht sein!!!!“</p>
<p>Dann aber kam mir Gordon Neufelds Satz in den Sinn</p>
<h3><strong>„Kinder wollen es ihren Bindungspersonen rechtmachen. Es ist eine sehr große Verletzung für Kinder, wenn man ihnen eine böse Absicht unterstellt.“</strong></h3>
<p>Und tatsächlich, kleinlaut erklärte mir meine Tochter, dass sie sich verstecken wollte damit ich sie suchen kann. Sie wollte ganz einfach spielen.</p>
<p>Dass sie dabei den Sand in meinem Bett verteilt und dann auch noch hineinpieselt, war ein Unfall.</p>
<p><strong>Da muss ICH beim nächsten Mal schneller sein!</strong> Und sie dauerhaft motivieren, den Sand nicht überall verteilen zu wollen.</p>
<p><strong>Situation 3:</strong></p>
<p>Ich lasse meine Tochter ein paar Minuten unbeaufsichtigt während ich im Schlafzimmer etwas zu tun hatte. Ich komme in die Küche, sehe ein ziemlich nasses Kind vor mir. Ein Kind, das mindestens genauso nass war wie der Küchenboden. Überall Wasser.</p>
<p>Aaaaaargggghhhh….tief einatmen….ohhhhhhhhm…..</p>
<p>Und ja, sie wollte das Geschirr waschen, hat dabei den Schlauch am Wasserhahn benutzt und hat somit das ganze Wasser aus dem Waschbecken laufen lassen ohne es groß zu merken. Sie war ja damit beschäftigt, unser Geschirr zu waschen. Natürlich mit der Absicht, mir zu helfen…Was soll man da noch sagen.</p>
<p>Früher hätte ich wohl geschimpft. <strong>Aber wie weh muss es ihr tun, wenn sie die beste Absicht hatte, vielleicht sogar noch stolz war, weil das Geschirr in ihren Augen sauber war und ich fange an zu meckern?</strong> Ich habe mir auf die Zunge gebissen, das Geschirr zur Seite gestellt – und mit ihr gemeinsam alles trocken gemacht.</p>
<p>Ja, solche Dinge nerven. Aber wenn ich möchte, dass sie irgendwann vielleicht mal wirklich eine Hilfe ist, dann kann ich es ihr jetzt nicht verbieten, wo sie es noch freiwillig macht. Davon abgesehen, dass sie sich sowieso nichts verbieten lässt. Die Neugierde und der Drang, die Welt zu entdecken, alles selbst zu machen ist gerade viel größer als jeder Gedanke an ein Verbot.</p>
<p>Mit dieser kleinen Zusammenfassung wollte ich nur mal aufzeigen, dass es sich oft lohnt, einfach innezuhalten und auch mal nachzufragen. <strong>Liebevoll, geduldig, interessiert, nicht herausfordernd, anklagend und genervt. </strong></p>
<p>An Tagen wie diesen blicke ich entspannt auf den Tag zurück und klopfe mir auf die Schulter. Mein Schimpfen wird von Tag zu Tag weniger und die Gespräche mit der Kleinen immer besser. Sie will es besser machen, aber kann es eben noch nicht.</p>
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		<title>Tage wie diese….Kleinkind außer Rand und Band</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mitkindernreifen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 19:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehung und Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[mehr Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[weniger schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder außer Rand und Band. Tage, an denen ich abends hier sitze, als hätte ich den ganzen Tag schwer gearbeitet und mich frage, ob ich wirklich darauf vertrauen kann, dass die Natur ihren Plan hat. Eigentlich nur noch dazu in der Lage mich aufs Sofa zu knallen und mich sinnlos berieseln zu lassen bis ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3204" src="https://i0.wp.com/mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kleinkind-ausser-Rand-und-Band-1.jpg?resize=1080%2C675&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kleinkind-ausser-Rand-und-Band-1.jpg 1080w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kleinkind-ausser-Rand-und-Band-1-980x613.jpg 980w, https://mit-kindern-reifen.de/wp-content/uploads/2017/03/BB-Kleinkind-ausser-Rand-und-Band-1-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" />Kinder außer Rand und Band.</p>
<p><strong>Tage, an denen ich abends hier sitze, als hätte ich den ganzen Tag schwer gearbeitet und mich frage, ob ich wirklich darauf vertrauen kann, dass die Natur ihren Plan hat</strong>.</p>
<p>Eigentlich nur noch dazu in der Lage mich aufs Sofa zu knallen und mich sinnlos berieseln zu lassen bis ich mich irgendwann ins Bett schleppe.</p>
<p>Zwei Tage, an denen ich mein kleines Energiebündel, das gerade 3,5 Jahre ist, vom Kindergarten abgeholt habe und kaum zu ihr durchgedrungen bin.<strong> Sie war einfach überreizt, sehr aufgedreht und nicht zu bremsen.</strong></p>
<p>Diese Tage sind anstrengend. Nichts scheint zu funktionieren. Am liebsten würde ich mich mit ihr tief in den Wald zurückziehen, wo sie in Ruhe herunterkommen kann.</p>
<p>Doch seitdem die Sonne wieder scheint, sind überall Kinder. Kinder, mit denen meine Tochter versucht, zu spielen. Das geht ein paar Minuten gut, bis sie den Impuls, aus dem Nichts einem Kind auf den Kopf zu hauen, nicht unterdrücken kann.</p>
<p>Und das ginge dann endlos weiter, wenn ich die Situation nicht ändern würde.</p>
<p>Mittlerweile reagiere ich viel gelassener. Ich versuche immer, solchen Situationen vorzubeugen. Zu sehen, wo steht mein Kind, was ist bei ihr los, was braucht sie jetzt? <strong>Aus der Vergangenheit weiß ich, dass Schimpfen rein gar nichts bringt. Außer dass ich mein Kind beschäme und unserer Beziehung schade.</strong></p>
<h3><strong>Die Situation ohne größeren Würdeverlust für mein Kind und mich durchzustehen, das ist mein Ziel.</strong></h3>
<p><strong>Und natürlich andere vor Verletzungen zu schützen, voraussehen, zuvorkommen, einlenken.</strong></p>
<p>Ihr zeigen, dass ich immer da bin. Natürlich wünche ich mir ein reiferes Verhalten. Aber das weiß sie ja sowieso, das muss ich ihr in der Situation nicht sagen. Sie weiß es, kann es aber nicht immer kontrollieren.</p>
<p>Nichts die Beziehung in Frage stellen lassen. Und mir immer wieder Gordon Neufelds Worte in den Kopf holen.</p>
<p>„<strong>Unreife überbrücken, Situation so schnell wie möglich beenden, keinen größeren Schaden anrichten, nichts erreichen wollen. Die Umstände ändern, nicht das Kind. Auf die Beziehung des Kindes zu seinen Emotionen und Impulsen fokussieren, nicht auf seine Beziehung zu anderen Kindern…..“</strong></p>
<p>Jedenfalls sind diese Situationen viel seltener geworden seitdem ich vorher abschätze, mit was mein Kind gerade umgehen kann und mit was nicht. Seitdem ich sie beobachte und für sie entscheide, was gut für sie ist. Seitdem ich <strong>für ihre altersbedingte Unreife die Verantwortung</strong> übernehme.</p>
<h3><strong>Wenn ich etwas zum Hundertsten Mal sage, spiegelt das meine eigene Unreife wieder.</strong></h3>
<p>Nämlich meine Unreife darin, mich zu adaptieren. Denn wenn etwas nicht funktioniert, sollte ich zu meinen Tränen finden und einen anderen Weg einschlagen. Es dem Kind zum 100-ten Mal sagen wird kein anderes Ergebnis bringen als beim letzten Mal.</p>
<p>Seitdem mir das klar ist ziehe ich immer die Notbremse, sobald mir einer dieser Sätze in den Kopf schießt. <strong>„kannst du nicht endlich mal….wie oft muss ich dir das noch sagen-…..? Spätestens da merke ich, dass ich auf dem falschen Weg bin. Ich gebe meinem Kind die Verantwortung über etwas, was es nicht kontrollieren kann.</strong></p>
<p>Die Frage, die ich mir dann stelle ist die : <strong>“What are you doing to keep your child out of trouble?“ (Gordon Neufeld)</strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mit-kindern-reifen.de/tage-wie-diese-kleinkind-ausser-rand-und-band/">Tage wie diese….Kleinkind außer Rand und Band</a> erschien zuerst auf <a href="https://mit-kindern-reifen.de">glückliche Scheidungskinder, Trennungskinder</a>.</p>
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