Monate: Februar 2017

Wieso mir die Diskussionen um bedürfnisorientierte Erziehung irgendwann reichten

Schaut man sich Diskussionen auf den Attachement Parenting/Bedürnisorientierte Erziehung – Seiten an dreht sich vieles um die Themen Stillen, Familienbett, Fremdbetreuung, Bedürfnisse, Tragen, etc. Alles Themen, mit denen ich mich auch beschäftige, die auch wichtig sind, aber eben nicht unumstößlich. Ich habe, wann immer ich konnte alles so gemacht wie es sich richtig angefühlt hat, ohne das Wort „Familienbett“ oder „Attachment Parenting“ überhaupt zu kennen. Bei mir zu Hause gibt es kein Familienbett. Die Kleine kann kommen, wann sie möchte, aber schläft schon lange selbstgewählt im eigenen Bett. Und da ich kein Auge zumache, wenn sie von Anfang an in meinem Bett herumstrampelt würde sie auch nicht selbstgewählt im eigenen Bett schlafen müssen. Denn eine müde Mama ist keine gute Mama. Sich zu sehr auf diese Aspekte zu konzentrieren, macht es den Eltern schwer, die sich nicht damit wohlfühlen, im Familienbett zu schlafen oder ewig lange zu stillen. Manchmal klappt es nicht, manchmal will man es nicht, ganz egal. Jeder sollte sich mit dem gewählten Weg wohlfühlen. Und wenn der Papa auszieht weil die Mama …

Warum ich alle Erziehungs-Ratgeber Bücher verkauft habe….

  In den ersten 3 Lebensjahren meiner Tochter haben sich so einige Eltern-Ratgeber auf den Weg in mein Regal gemacht. Obwohl ich nicht alle gelesen habe ist der Stapel stetig gewachsen. Vor ein paar Tagen habe ich beschlossen, all diese Bücher loszuwerden. Kein Ratschlag hat auf mein Kind gepasst und führte dazu, dass ich mich ständig in Frage stellte. Es gibt eben keine Lösung, die auf alle Kinder und Situationen passt. Etwas was heute funktioniert, bewirkt morgen schon das Gegenteil. Die meisten Bücher haben mir oberflächlich nur das vermittelt, was ich intuitiv schon wusste. Ich wollte Kinder einfach besser verstehen, von innen heraus. Und eine wissenschaftliche Grundlage wollte ich dazu auch haben. Ich neige immer dazu, den Dingen auf den Grund zu gehen. Letzten Endes brauche ich keine Techniken oder Ansätze. Klarwerden muss ich mir nur immer wieder darüber, dass alles auf die Beziehung zurückzuführen ist. Ich habe mich ausgiebig mit „Attachement Parenting“ und „Unerzogen“ beschäftigt. Eingelesen habe ich mich auch bei Jesper Juul, Alfie Kohn u.ä. Viele tolle Bücher und Ideen. Doch irgendwie hat mir …